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Einruhr: Rursee-Marathon: Hand in Hand durchs Ziel

Einruhr : Rursee-Marathon: Hand in Hand durchs Ziel

Der 8. Rursee-Marathon hatte zwei Sieger: Hand in Hand liefen Guido Hermes und Rainer Billig vom TV Roetgen am Sonntag nach 2:34:18 Stunden durchs Ziel. Für Guido Hermes war es der erste Marathon-Sieg, Rainer Billig konnte seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Schnellste Nordeifelerin war Sabine Jakobs aus Eicherscheid.

„Scharrt nicht mit den Hufen”, musste Mitveranstalter und Moderator Ralph Thoma die Teilnehmer des 8. Rursee-Marathon um Geduld bitten. Durch einen Riesenandrang von Nachmeldern konnte der Start erst mit viertelstündigen Verspätung erfolgen.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Hubert Breuer schickte Hans-Josef Hilsenbeck das Rekord-Starterfeld mit mehr als 1000 Athleten, darunter 550 Marathoni, am Sonntagmorgen am Dorfplatz in Einruhr auf die Strecke.

Viele Nachmeldungen

Unter den Startern waren zahlreiche Sieger und Siegerinnen der vergangenen Rursee-Marathons vertreten. Aus der Region begrüßte Thoma insbesondere die Herrenriege des TV Roetgen mit Guido Hermes, Thomas Plum und Vorjahressieger Rainer Billig sowie bei den Damen die Läuferinnen des SV Germania Eicherscheid, Claudia Schwan und Sabine Jakobs.

Vorjahressiegern Marion Braun hatte den Rursee gegen die Brooklyn-Brigde getauscht und startete beim New-York-Marathon.

Ein besonderes Willkommen galt auch Bodo Claßen aus Euskirchen und Konrad Vilvo aus Huchem-Stammeln, die bei allen Veranstaltungen dabei waren. Bodo Claßen gelang es dabei jedesmal, sich unter den Top-Ten zu platzieren. Lokalmatador Helmut Peters, der den Rursee-Marathon dreimal gewinnen konnte, hatte diesmal auf einen Start verzichtet. Er hatte erst in der vergangenen Woche beim Ultramarathon (63 km) in Remscheid einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Stolze Teilnehmerzahl

Trotz der Probleme, die sich durch über 300 Nachmeldungen für das Organisationsteam ergaben, freute sich natürlich auch Barbara Wollgarten über die stolze Teilnehmerzahl. Die neue Streckenführung durch den Nationalpark habe wohl viele zusätzliche Interessenten angezogen. Zusammen mit den Marathoni gingen auch die Läufer der erstmals angebotenen 16,5 Kilometer langen Strecke an den Start.