Einruhr: Rursee-Marathon: Durch die Urwälder von morgen

Einruhr: Rursee-Marathon: Durch die Urwälder von morgen

„Der Rursee-Marathon”, sagt Barbara Wollgarten, „ist eine ganz bedeutende Veranstaltung für die ganze Familie in unserer Region.” Sie muss es wissen, denn schließlich ist Barbara Wollgarten für die Gesamtorganisation dieses Laufs zuständig, der am Samstag und Sonntag, 6./7. November, bereits zum 14. Mal gestartet wird.

Was einmal relativ klein mit 400 Teilnehmern begann, ist mittlerweile mit rund 1500 Startern eine der größten Laufveranstaltungen in der gesamten Region. Barbara Wollgarten: „Die Menschen sind fasziniert von unserer Strecke und genießen es, den Nationalpark Eifel im Herbst mit seinem buntgefärbten Laub hautnah erleben zu können.”

Diese Menschen seien dabei nicht nur Sportler, sondern auch Gäste, die außerhalb der eigentlichen Saison viel Leben in die gesamte Region bringen. Viele Teilnehmer seien von der Natur so begeistert, dass sie auch abseits der Laufveranstaltung Einruhr und die Region rund um den Rursee besuchten, um dort zu laufen oder zu wandern. Barbara Wollgarten: „Unsere Motivation ist es daher, diesen Gästen sowie den Teilnehmern des Rursee-Marathons eine Strecke bieten zu können, die die einzigartige Wald- und Seenlandschaft spiegelt.”

Bei der Bereisung gingen Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Michael Lammertz vom Nationalparkforstamt Eifel, Sebastian Lindt, Geschäftsführer der Rursee Touristik sowie Ralf Thoma als Repräsentant des Rursee-Marathons gemeinsam auf die Strecke. Um nicht zu sehr aus der Puste zu kommen, bestieg man Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung, die sogenannten „Pedelecs”, die an verschiedenen Stellen um den Nationalpark ausleihbar sind.

Ziel der Befahrung war ein „Check der Strecke” sowie die Optimierung der Veranstaltung zwischen Gemeinde, Nationalparkforstamt, Rursee-Touristik und Organisatoren des Rursee-Marathons. Dabei ist es für die Nationalparkverwaltung besonders wichtig, dass die mit der Nationalparkverordnung garantierte Traditionsveranstaltung weiterhin so nationalparkverträglich wie möglich erfolgt.

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