Rund um den Rursee-Marathon

Rund um den Rursee-Marathon : Auch diese Strecken und Disziplinen sind beliebt

Dem eigentlichen Rursee-Marathon voraus gehen stets am Samstag kleinere Läufe, von den großen Zuschauermassen naturgemäß weniger beachtet. Aber vielleicht entwickeln sich ja aus einigen Startern die Marathonis von morgen.

So starteten 25 Kinder zwischen drei und sieben Jahren beim Lauf über 600 Meter. Schon recht ambitioniert ging es bei den Älteren (U12) zu, sie liefen 2 Kilometer. Als Erster flitzte Jan Vernikov, Skikeller Kaulard & Schroiff, über die Ziellinie nach 07:25. Ihm folgte Friederike Wadewitz, DJK Rasensport Brand, in 08:03. Dann kam Sophie Wergen vom TuS Schmidt in 08:09, und auch dem Vierten, Jona Wergen vom TuS Schmidt, gelang mit 08:22 eine tolle Leistung.

Man zählte 107 Starter, die sich auf die 5-Kilometer-Strecke begaben. Hier ließ Siegfried Krischer, TSV Bayer 04 Leverkusen, alle hinter sich, seine Zeit: 17:56. Ihn verfolgte Sonja Vernikov, Skikeller Kaulard & Schroiff, die sehr schnell unterwegs war und das Ziel nach 18:37 Minuten erreichte. Dritter wurde Max Richter, Hansa Simmerath, in 18:58. Und die zweite „Frau“ war die 13-jährige Harriet Koppel in 20:39.

Knapp 100 Walker maßen sich auf der 16,5-Kilometer-Strecke; manche ließen es ruhig angehen und kamen nach drei Stunden zurück. Recht flott waren Christof Braun, Bergwacht Rohren (2:01.29) und Irmgard Harperscheidt, DJK Westwacht Aachen (2:05.04).

Für die Verpflegung im Ziel war diese unermüdliche Helfertruppe verantwortlich. Foto: Anneliese Lauscher

Das Angebot einer Rangertour durch den Nationalpark wurde von circa 20 wanderfreudigen Männern und Frauen angenommen; und 80 Biker machten sich auf die anspruchsvolle Eifelhöhen-Mountainbike-Fahrt über 40 Kilometer.

Dann gingen am Sonntagmorgen alle Blicke zum Himmel. Doch einer eher schlechten Wetterprognose folgte ein sehr läuferfreundlicher Tag. „Wenn man aus dem Auto aussteigt, und es regnet schon, das drückt doch auf die Stimmung“, sagte ein Sportler, der sich über blaue Streifen am Himmel freute. Ein wenig Nervosität und Anspannung lagen in der Luft, als sich die Athleten überall warmliefen. Schon um 9 Uhr begaben sich die Ultra-Läufer an den Start.

Dass sich über 100 Athleten diesen harten Lauf über 52 Kilometer und beträchtliche Höhenmeter Lauf zutrauten, bestätigt die Organisatoren. „Wir sind froh, diese attraktive Laufstrecke durch den Nationalpark, alle zwei Jahre anbieten zu können“, sagt Bernhard Pauls, der Vorsitzende des Rursee-Marathon e.V., „mit unserem sozialen Engagement konnten wird überzeugen, schließlich haben wir bisher aus den Erlösen unserer Veranstaltungen über 90.000 Euro für Maßnahmen in der Region gespendet“. Dass man mit dem Rursee-Marathon auch gute Werbung für die Eifel und den Nationalpark macht, ist sicher ein angenehmer Nebeneffekt. Um die Verbundenheit auszudrücken, kam dann auch Bernd Dickmann von der Nationalparkverwaltung und gab das Signal zum Start des Marathonlaufs.

Die weitaus höchste Starterzahl verzeichnete man wieder beim 16,5-Kilometer-Lauf. Er ist einfach unheimlich beliebt, bei Könnern wie bei Genießern. Wer sich ein bisschen Zeit lässt, gönnt sich ein paar Blicke auf die glitzernden Seen und auf den bunten Herbstwald. Direkt nach dem Zieleinlauf äußerten viele Sportler ihre Begeisterung. Für die Strecke, für die Verpflegung, die fairen Zuschauer, die Trommler, die sie zusätzlich anfeuerten.

Die vollständigen Ergebnisse findet man auf www.rursee-marathon.de.

(ale)