Nordeifel/Kreis Aachen: Ruhiger Jahreswechsel in der Nordeifel

Nordeifel/Kreis Aachen: Ruhiger Jahreswechsel in der Nordeifel

Ein Unfalltoter im Silvestertrubel, brennende Häuser und Hecken und reihenweise Raufereien offenbar alkoholisierter Partygäste.

Während die Rettungsdienste im Kreis Aachen am Donnerstag von einer „ungewöhnblichen einsatzintesiven Silvesternacht” sprachen, lautete die Bilanz für den Raum Roetgen, Simmerath und Monschau: Keine Einsätze für die Feuerwehren im Südkreis, „normales Einsatzaufkommen” für die Rettungsdienste.

Allerdings bedeutet „normal” in einer Silvesternacht nicht, dass die Rettungswagen in der Garage stehen. „Von kurz nach Mitternacht bis zirka 5.30 Uhr waren alle Fahrzeuge ständig im Einsaz”, sagte ein Sprecher der Leitstelle in Simmerath, wobei die Einsätze wiederum das übliche „Silvestersortiment” widerspiegelten: Vor allem übermäßiger Alkoholgenuss, Verlierer handfester Auseinandersetzungen und unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern. „Größere Sachen waren aber nicht dabei”, so die Leitstelle.

Das traditionelle Schauspiel am Himmel konnte dabei zumeist nur lokal bestaunt werden, denn in den meisten Teilen der Nordeifel nahm ziemlich dicke Nebelsuppe eine weitere Sicht; schade, dass ausgerechnet in dieser Nacht das klare Wetter der vergangenen Woche eine Pause machte. Nur in tieferen Lagen war die Sicht etwas besser.

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