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Höfen: RP ”schenkte„ Schule halbe Stelle

Höfen : RP ”schenkte„ Schule halbe Stelle

Ab dem neuen Schuljahr wird der Höfener Grundschule eine zusätzliche halbe Stelle gewährt, die die Obere Schulbehörde beim RP und die Untere Schulbehörde beim Kreis Aachen jeweils zu gleichen Teilen tragen werden.

„Das ist keine Privilegierung einer einzelnen Schule, sondern eine Sonderzuweisung zur Weiterentwicklung der guten und für viele Schulen vorbildhaften Ideen”, so Regierungsschuldirektor Herbert Kremer, Schuldezernent beim RP als Überbringer der guten Nachricht.

Teamgeist ”weit über üblichem Maß„

Schulleiterin Sabine Hammerschmidt und ihrem vollzählig zur Gesprächsrunde mit den Gästen versammelten Team war das Strahlen anzusehen, „das ist ein wirklich überraschendes und sehr großes Geschenk, das sie mitgebracht haben”, freute sich die engagierte Leiterin. Auch Bürgermeister Theo Steinröx wertete die personelle Aufstockung als Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die hier von Ihnen und Ihrem Team geleistet wird”.

Ob Abende, Wochenenden oder Schulferien - der Teamgeist in dieser Schule gehe bei allen Beteiligten - ob Lehrer, Schulleitung, Betreuungskräfte, Personal oder Eltern - „weit über das übliche Maß hinaus”, so der Bürgermeister, „das ist das eigentliche Erfolgsgeheimnis”.

Meiste Bewegung in Grundschulen

Das „Team Teaching”, also das Zusammenfassen aller Kinder eines Jahrgangs in einer Klasse und der gemeinsame Unterricht durch zwei oder drei Lehrerinnen „im Team” stand denn auch im Mittelpunkt des Besuches von Regierungspräsident Jürgen Roters am Mittwoch. Auch Landrat Carl Meulenbergh, Schulrat Peter Kaiser und Höfens Ortsvorsteher Heinz Kerkmann ließen sich über das pädagogische Konzept unterrichten und zeigten sich beeindruckt: „Es ist unheimlich inspirierend, zu sehen, wie hier moderner Unterricht praktiziert wird.”

Ohnehin seien es die Grundschulen, von denen derzeit die meiste Bewegung im Bildungsbereich ausgehe, so Roters, der hofft, „dass die Dynamik, die mit Ganztagsschulen, Förederkonzepten, neuen Methoden oder Englisch ab der 3. Klasse von der Primarstufe ausgehe, in die weiterführenden Schulen getragen werden könne: „Es wäre traurig, wenn es für die Kinder beim Schulwechsel zum Bruch beim selbstverantwortlichen Lernen kommt”, so Roters.

Qualität gesteigert

Auch Schulrat Peter Kaiser hat „eine enorme Qualitätssteigerung durch die Teamarbeit der Pädagoigen” beobachtet.

Nach der Gesprächsrunde informierte die Schulleiterin die Gäste kurz auch über die Ganztagsbetreuung, die aber an diesem Tag nur in zweiter Reihe stand.