Nordeifel: Rott verliert die Elfmeterlotterie: Unglückliches 5:7

Nordeifel: Rott verliert die Elfmeterlotterie: Unglückliches 5:7

Der VfL Vichttal ist in diesem Jahr nicht der Lieblingsgegner des SV Rott. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison kassierten die Rotter auf dem Vichter Dörrenberg eine 0:1-Niederlage, durch die sie den bitteren Weg in die Bezirksliga gehen mussten.

Am Dienstagabend mussten die Rotter an gleicher Stelle nach einem intensiven Pokalhalbfinale eine 5:7-Niederlage im Elfmeterschießen hinnehmen und müssen nun unbedingt am Samstag (Anstoß 14.30 Uhr) das kleine Finale gegen Arminia Eilendorf gewinnen, um sich für die erste Runde auf Mittelrheinebene zu qualifizieren.

Gegen den bisher nur siegreichen Spitzenreiter der Landesliga lieferten die Rot-Weißen am Dienstag einen couragierten Auftritt ab. „Ich glaube nicht, dass die Vichttaler in dieser Saison schon mal so viel Gegendruck bekommen haben. Meine Mannschaft hat super gekämpft, ist aber leider nicht belohnt worden“, stimmte für den Rotter Trainer Mirko Braun die Leistung seines Teams, aber leider das Ergebnis nicht.

Torsten Kreutz besorgte schon in der 3. Minute für die favorisierten Gastgeber die Führung. Den Rückstand wandelten die Rot-Weißen bis zum Seitenwechsel in eine Führung um. Avdo Iljazovic nutzte einen Torwartfehler zum Ausgleich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte Freddy Gasper die Rotter nach einer Ecke per Kopfball in Führung. Direkt nach Wiederbeginn erzielte Omer Avdija den erneuten Ausgleich. Pech hatten die Rotter im weiteren Spielverlauf bei einem Lattenknaller von Avdo Iljazovic.

In der Verlängerung gingen die Gastgeber in der 95. Minute durch Melih Yilmaz in Führung, aber auch davon ließen die Rot-Weißen sich nicht irritieren und kamen zwei Minuten vor dem Abpfiff durch den eingewechselten Calvin Page zum 3:3. In der Elfmeterlotterie zeigte der Landesligist sich dann nervenstärker und gewann 7:5. Die Vichttaler bestreiten am Samstag das Finale gegen den FV Haaren.

(kk)
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