Zweites Familienfest der Islandpferdefreunde ist ein Knüller

Erlöse für Förderverein „Saal Hütten“ : Zweites Familienfest der Islandpferdefreunde ist ein Knüller

Familienfest, das zweite. Die Islandpferdefreunde Aachen und Aachener Land hatten am Sonntag wieder zum gemeinnützigen Event auf den Islandpferdehof „Zur Pulvermühle“ eingeladen.

Den ganzen Tag über waren Spiel und Spaß für Groß und Klein garantiert, die Familie Löhrer hatte sich, wie bereits beim ersten Fest, erneut etwas einfallen lassen, darin eingebunden das gesamte Team des Vereins. So ging es auf dem Islandpferdehof „Zur Pulvermühle“, zwischen Rott und Mulartshütte gelegen, von 11 bis 17 Uhr hoch her.

Das gesamte „Löhrer-Sextett“ (Vater und Vorsitzender Klaus, Mutter Jutta, die Töchter Sophia, Laura, Lilith, Sohn Tobias) wurden in verschiedene Aufgaben eingebunden. Fest stand lange vorher schon, dass alle Erlöse an den Förderverein Rott „Saal Hütten“ e.V. gehen. Was ursprünglich mit einem Hoffest begann, hat sich zu einem echten Knüller entwickelt. Gleich nach der Eröffnung war auf dem Gelände mächtig was los. Begünstigt vom schönen Wetter hielt der Besucherzulauf den ganzen Tag über an. An den Straßenrändern zog sich die Parkschlange von Rott bis nach Mulartshütte hin. Kein Wunder, was der Verein im Angebot hatte, konnte sich sehen lassen.

Freude über die tolle Resonanz herrschte bei Jutta Löhrer und Kristina Felsch. „Wir wollen dieses Fest im Zweijahresrhythmus abhalten“, war zu hören. Nicht verschwiegen wurde die große Vorarbeit, um solch ein Event aufziehen zu können. Bis zu 50 freiwillige Helferinnen und Helfer befanden sich im Einsatz. Lobend von den beiden Vereinsdamen wurde die große Spendenfreudigkeit (Kuchen und Tombola) erwähnt.

Auch Bürgermeister Jorma Klauss mit Partnerin schaute sich auf dem Gelände um. Mit Kind und Kegel waren die Besucher gekommen. Für Kids sind Pferde immer ein besonderes Vergnügen. Im Blickpunkt standen das Ponyreiten (zwölf Pferde), die Reit-Quadrille der Hofkinder und natürlich die große Live-Show zum Islandpferd. Schnäppchenjäger zog es hin zum Floh- und Kunsthandwerkermarkt, der für jeden einfach alles zu bieten hatte.

Die Kleinen ließen sich beim Schminken hübsch zurechtmachen, andere wiederum beteiligten sich am Basteln, die Losverkäufer fanden guten Absatz, winkten doch bei der Tombola schöne Preise. Und weil so ein Familienfest hungrig macht, war das Angebot zur Stärkung bestens, denn Kuchen, Waffeln, Würstchen vom Grill fanden reißenden Absatz. Ja, und wie sah es mit den Reibekuchen aus? Die waren beim ersten Fest gleich nach Beginn schon ratzeputz weg. Jutta Löhrer und Kristina Felsch lachten: „Keine Panik, wir haben in diesem Jahr gute Vorsorge getroffen, das kann diesmal nicht passieren.“

Dass es 2021 ein weiteres Familienfest geben wird, davon gehen die Verantwortlichen des Vereins aus. Jetzt hoffen alle auf ein gutes Ergebnis bei den Erlösen, denn man möchte dem Förderverein einen schönen Betrag zukommen lassen. Beim ersten Fest sprangen 3000 Euro heraus, die das Jugendhaus in Rott erhalten hat.

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