SV Rott blickt auf die anstehende Saison und will guten Fußball zeigen

Guter Fußball im Fokus : SV Rott blickt auf die anstehende Saison

Mit der abgelaufenen Saison ist Jürgen Lipka gedanklich noch nicht durch. Das kann der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Rott auch nur schwer. Nachdem der undankbarste aller Tabellenränge zu Buche stand. Platz Drei. Jetzt blickt er nach vorne.

Den Aufstieg in die Mittelrheinliga vor Augen, mußten die Männer vom Tiergarten den ersehnten Sprung in die Mittelrheinliga doch noch dem SV Eilendorf überlassen. Neidlos, wie man das vom Rotter Trainer kennt. So sagt er vor der heißen Phase der Vorbereitung auf die Saison 19/20 dann rückblickend: „Wir waren ja selbst alle überrascht über die positive Entwicklung“, die den Klub lange auf Platz Zwei verweilen ließ. „Bis das Verletzungspech uns das Genick gebrochen hat“, sieht Jürgen Lipka die vielen personellen Umstellungen mit der Distanz von einigen Wochen als Hauptgrund an.

Platz Drei weckt natürlich auch Erwartungen für die anstehende Spielzeit. Doch da dämpft der Trainer, der mit seinem Aufgebot häufiger als Titelkandidat genannt wird, schon mal kräftig ab. Natürlich will man eine gute Rolle spielen, „aber wir gehen nicht als Mannschaft in die neue Saison, die durchmarschiert“. Für den Coach wäre es im Augenblick „ein Riesending, wenn wir unter den ersten Fünf der Tabelle landen würden“. Ganz klar gesagt, „wir werden die anstehende Spielzeit ohne große Erwartungen an die Tabellenposition angehen“. Jürgen Lipka stellt in den Fokus, „wir wollen guten Fußball spielen“. Verbunden mit der Hoffnung, von einer mäßigen Schlußphase wie in der Spielzeit 18/19 diesmal verschont zu bleiben.

Lipka rechnete vor, „in der Rückrunde haben wir viel zu wenige Punkte geholt, nachdem wir eine sehr gute Hinrunde gespielt haben“. Er glaubt dennoch, „dass die Enttäuschung, den Aufstiegsplatz verpasst zu haben, mittlerweile verflogen ist“. „Wir gehen jetzt hin und werden mit unserem neuen Kader vieles neu erarbeiten“. Es soll gelingen, die schmerzlichen Abgänge von Lukas Breuer (SV Breinig) und Belmin Sikira (zurück nach Bosnien) zu kompensieren. Jürgen Lipka ist überzeugt, die Lücken mit vier Neuzugängen „gut geschlossen“ zu haben. Burhan Gülez kam vom SV Eilendorf, sowie Tamer Dönmez (Alem. Aachen), Jan Breuer (eig.Jugend), Stefan Savic und Math Aikins (beide VfL Vichttal) sollen neben den anderen „angestachelt werden, sich weiter zu entwickeln“.

Nach seiner Auffassung ist der Kader „größer und leistungsstärker“ geworden. Wo sieht er die Titelkandidaten? „Walheim, Viktoria Glesch-Paffendorf, vielleicht aber auch Germania Teveren könnten es machen“, legt sich der Rotter Trainer fest. Der Ligabetrieb beginnt für den SV am 25. August mit dem Heimspiel gegen den TSC Euskirchen, danach reisen Lipka und Co. zum SC Brühl, bevor es am 3. Spieltag zur ersten Knallerpartie am Tiergarten kommt. Hertha Walheim reist an ...

(mali)
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