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Vorsichtsmaßnahme: Roetgen verbietet das Verbrennen von Heckenschnitt

Vorsichtsmaßnahme : Roetgen verbietet das Verbrennen von Heckenschnitt

Konsequenzen aus der anhaltenden Trockenheit zieht die Gemeinde Roetgen: Sie untersagt etwa Nutzfeuer.

„Bis jetzt musste die Feuerwehr noch nicht eingreifen“, sagt Corinna Schreiber. „Das soll hier auch so bleiben“, hofft die Fachbereichsleiterin für das Ordnungswesen in der Gemeinde, die auch selbst aktives Mitglied der Wehr ist. Die Lage in der Sächsischen Schweiz soll sich am „Tor zur Eifel“ nicht wiederholen.

Deshalb zieht die Verwaltung eine Sonderregelung für Nutzfeuer erst einmal befristet zurück. Denn die Gemeinde Roetgen hat im Rahmen einer Allgemeinverfügung eine Ausnahmegenehmigung zum Verbrennen von Heckenschnitt unter Berücksichtigung verschiedener Bedingungen erteilt. Hierbei besteht grundsätzlich die Pflicht, dies vorher beim Ordnungsamt und der städteregionalen Leitstelle anzumelden. Daran haben sich nicht alle Roetgener gehalten, bedauert Schreiber. Vor allem aber „aufgrund der anhaltenden Trockenheit in Verbindung mit teils außergewöhnlich hohen Temperaturen und daraus resultierender Wald- und Vegetationsbrandgefahr“ untersagt das Ordnungsamt ab sofort das Verbrennen von Heckenschnitt – zunächst bis einschließlich 31. August.

„In diesem Zeitraum darf kein Heckenschnitt verbrannt werden“, erklärt Corinna Schreiber: „Sollte widerrechtlich Heckenschnitt oder auch anderes Material verbrannt werden und die Feuerwehr aufgrund dessen gerufen werden, kann der Feuerwehreinsatz kostenpflichtig gemacht werden“.

Darüber hinaus kann die Ordnungsbehörde ein Bußgeldverfahren einleiten. „Wir sind sicher, dass die Bürgerschaft Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahme aufbringen wird“, sagt Schreiber. Weitere Auskünfte erteilt Jana Förster unter 02471/18-22.

(-jül-)