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Roetgen kocht … am 5. Oktober pakistanisch

Gemeinsam schnippeln, kochen, braten und essen : Roetgen kocht … am 5. Oktober pakistanisch

Nach den kulinarischen Reisen nach Syrien, Ghana und Afghanistan geht es dieses Mal bei Roetgen kocht ... am Samstag, 5. Oktober, um die pakistanische Küche.

Der Flüchtlingsrat Roetgen lädt in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus ein zum gemeinsamen Kochen von 15 bis 18 Uhr im katholischen Pfarrheim, Hauptstraße 64.

Wie immer sind alle Einheimischen und neu zugezogenen Roetgener eingeladen, gemeinsam Obst und Gemüse zu schnippeln, zu kochen, zu braten und natürlich auch zu essen. „Nach den wunderbaren Erfahrungen bei den bisherigen Kochaktionen sehen wir in Roetgen kocht … einen sehr guten Ansatz zur Begegnung mit den neuen Nachbarn. Wir wollen alle an einem Tisch zusammenbringen, Flüchtlinge und Einheimische“, erläutert Ingrid Karst-Feilen vom Flüchtlingsrat in Roetgen das Projekt, welches in loser Zeitfolge die Küche verschiedener Länder vorstellt.

Die Küche Pakistans ist eng mit der nordindischen Küche verwandt, unterscheidet sich jedoch deutlich in den verschiedenen pakistanischen Regionen. Die Regionalküche der Provinz und im Westen Pakistans ist sehr scharf. Dagegen ist die regionale Küche der nördlichen Gebiete kaum scharf gewürzt, und es wird auch mehr Brot gegessen. Curries aus Gemüse wie Blumenkohl, Aubergine, Okra, Kartoffeln, Bitterbirne, Steckrüben oder Spinat mit und ohne Fleisch sind die typischen Alltagsgerichte in Pakistan. Außerdem werden, wie in Indien, viel Hülsenfrüchte wie Linsen (Dal) gegessen.

„Der Flüchtlingsrat freut sich auf viele Gäste, die gerne mit anpacken, die Chefköchin unterstützen, neugierig sind und gerne einmal selbst ausprobieren, was andere Kulturen zu bieten haben, an Geschichten, Besonderem und Kulinarischem“, ergänzt Alexandra Budde-Karner, die ebenfalls zum Kochteam des Flüchtlingsrates gehört. „Gemeinsam Kochen ist eine gute Möglichkeit, in persönlichen Kontakt zu den Menschen in Roetgen zu kommen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, und ihre Sorgen zu verstehen.“ Daher geht es bei dem Projekt nicht nur darum gemeinsam Speisen zuzubereiten und miteinander zu essen, auch die Kultur der „gastgebenden Nation“ spielt eine Rolle.

Damit eine Planung möglich ist, bittet der Flüchtlingsrat um eine Anmeldung bis zum 3. Oktober per E-Mail an unter fluechtlingsratroe@web.de. Die Teilnahme ist kostenlos.