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Mobilitätswende: Radstation hinter dem Rathaus in Roetgen

Mobilitätswende : Radstation hinter dem Rathaus in Roetgen

Hinter dem Rücken der Öffentlichkeit sollte eine Errungenschaft der Mobilitätswende im Bauausschuss abgefertigt werden.

Erst nach dem Protest der UWG wird der im nicht öffentlichen Teil der Sitzung versteckten Neuanschaffung ein öffentlicher Part abgerungen. Während die eigentliche Vergabe des Auftrages mit einem Volumen von rund 28.000 Euro später pflichtgemäß unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgte, gab es für Beobachter zuvor rudimentäre Informationen.

Demnach wird hinter dem Rathaus, dort, wo jetzt Abfallbehälter stehen, eine Fahrradstation installiert. Wer genau Hauptfinanzier ist, blieb ungesagt, es dürfte sich mutmaßlich aber um die Städteregion Aachen handeln.

Die Mobilstation für jedermann besteht aus neun Abstellplätzen, an denen die Fahrräder verschlossen werden können, sowie aus verschließbaren Ladeschränken, in denen unterschiedliche Modelle von Batterien aufgeladen werden können.

Die erforderliche Energie wird kostenfrei bereitgestellt und wird teilweise dann wieder Ökostrom sein, wenn die nach einem Brandschaden außer Betrieb genommene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Gemeindeturnhalle repariert ist und wieder ans Netz geht. Sie trägt auch zur Versorgung des Rathauses bei.

Die gelieferten Bauteile der Station sollen vom Roetgener Bauhof installiert werden. Volker Kirchhoff (UWG) mahnte mit Blick auf die Gewährleistung an, dass eine „Montage von pulverbeschichteten Bauteilen viel Übung und Erfahrung“ bedürfe.

(jül)