Rund 19.000 Euro gesammelt: Neue Idee, um Spenden für Tornado-Opfer an richtige Stelle zu bringen

Rund 19.000 Euro gesammelt : Neue Idee, um Spenden für Tornado-Opfer an richtige Stelle zu bringen

Man wollte ja helfen, aber es ging nicht. Zumindest nicht so einfach wie erhofft. Etwas mehr als 19.000 Euro sind seit dem Tornado in Roetgen im März bereits eingegangen.

Geld, das denen zugute kommen sollte, die durch den Wirbelsturm in eine Notlage geraten waren. Mit einem hatte man wohl nicht gerechnet: Dass die Datenbeschaffung derer, die Hilfe gebrauchen könnten, zum ultimativen Problem wird.

Dieses Problem scheint also gelöst, das nächste folgt sogleich: Wer hat Anspruch auf welche Spendenhöhe? Viele der Spendenden hatten ihr Geld für Sofortmaßnahmen gedacht, solche Direkthilfen sind jedoch von niemandem beantragt worden. Man müsse also antizipieren, was die Spender mit ihrem Geld getan wissen möchten, sagt Klauss – zum Beispiel Schäden reparieren, die nicht von der Versicherung abgedeckt sind. 

Das Geld an alle Betroffenen, die sich melden, in gleichem Maß zu verteilen, könnte sich als wenig sinnvoll erweisen. Denn angenommen, bloß ein Anwohner meldet sich – der würde dann die 19.000 Euro komplett ausgeschüttet bekommen.

Wie genau die Aufteilung aussehen wird, muss also noch festgelegt werden. Nur so viel sagt Klauss: „Mit der alternativen Vorgehensweise zur Kontaktaufnahme wird es uns möglich sein, das Geld vernünftig zu verteilen.“

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