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Landesliga-Fußball: FC Düren II - SV Rott

Landesliga-Fußball : Spiel aus stabiler Defensive ist der Plan

Beginnt der SV Rott nochmal mit einer Aktion des Punktehortens vor der Winterpause? Nach einem durchwachsenen Oktober will die Mannschaft von Trainer Jürgen Lipka nochmals an den guten Start anknüpfen und im Auswärtsspiel beim FC Düren II (Sonntag, 14.30 Uhr) das Fundament legen.

18 Punkte holte der 1. FC Düren II bislang. Das ist für eine Zweitvertretung keine schlechte Bilanz. Das Team von Trainer Dominik Kremer zeigte sich dabei aber etwas anfällig im eigenen Stadion. Gegen Hürth und Verlautenheide bezog die Reserve des Mittelrheinligisten zwei Pleiten. Die dritte Niederlage in elf Spielen setzte es am vergangenen Sonntag mit einem 1:2 in GW Brauweiler. Dort hielten die Gastgeber des SV Rott bis in die Schlussphase ein 1:1, ehe GW doch noch mit etwas Glück die Punkte „einzog“.

Einer der Leistungsträger beim Tabellensiebten ist der siebenfache Torschütze Gavin Kamp, aber auch Julian Perse ist ein intelligenter Fußballer und Spiellenker des FC, der immerhin schon Glesch-Paffendorf ein 2:2-Unentschieden abnahm und auch bei den sehr heimstarken Schafhausenern einen 3:1-Erfolg mitnahm. Fraglich für jeden Gegner ist es, was die Dürener aus dem Mittelrheinliga-Kader zur Verfügung gestellt bekommen. Das nimmt schon entscheidenden Einfluss auf die Qualität des FC.

Der Rotter Trainer Jürgen Lipka will nun das 0:4 seines Teams gegen Glesch-Paffendorf möglichst schnell aus den Köpfen heraus massieren. „Die Jungs wissen, dass sie schlecht gespielt haben“, ist nun der Blick ganz schnell nach vorne zu richten. Auch wenn Erftstadt-Lechenich erstmal davon gezogen ist und die Konkurrenz näher rückte: Mit 20 Punkten steht man immer noch auf dem dritten Tabellenrang. Der Oktober warf für das Lipka-Team mit insgesamt fünf Punkten nur „Eselsgold“ ab, klammert man den Kreispokalerfolg aus. Andererseits muss unaufgeregt hinterfragt werden, was ist passiert? Der SV hat gegen die beiden ihm überstehenden Teams verloren. Das birgt keinerlei Dramatik.

Was ist in Düren zu tun? „Auf keinen Fall werden wir brutal in die Offensive gehen“, kündigt Jürgen Lipka an. Vielmehr will man „aus einer stabilen Defensive heraus das eigene Spiel anlegen“ und damit versuchen, drei Punkte mitzunehmen.

(mali)