Kapelle auf dem Giersberg hat ein neues Dach

Sanierung dank großer Spendenfreudigkeit : Kapelle auf dem Giersberg hat ein neues Dach

„Droben stehet die Kapelle, schauet tief ins Tal hinab“, heißt es in einem Gedicht des deutschen Lyrikers Ludwig Uhland. Auf dem Giersberg in Rott steht ebenfalls eine Kapelle, die in die Jahre gekommen war und einer Sanierung bedurfte.

Das für den Erhalt der Rotter Kreurberg-Anlage zuständige Gremium und der Verein der Freunde und Förderer der Kreuzweganlage Rott berichten erfreut, dass die zweite Dachfläche der Kapelle endlich saniert werden konnte und die Sanierung des Schieferdaches jetzt auch komplett abgeschlossen worden ist.

Erste Schäden wurden bereits 2014 an der hinteren Dachfläche sichtbar. Im gleichen Jahr noch, finanziert durch Spenden und Opfergelder aus der Bevölkerung Rotts, konnte mit der Sanierung der ersten Hälfte der Dachfläche begonnen werden, berichten Rudolf Jungbluth und Ernst Knillmann. Erst einmal galt es, teilweise angefaulte Dachsparren zu erneuern, ehe die gesamte Kapellen-Dachfläche mit wasserdichten Planen belegt wurde und die fachgerechte Verschieferung mit Moselschiefer ausgeführt werden konnte.

Die Gesamtkosten beziffern Knillmann und Jungbluth auf 16.715 Euro. Diese Summe wurde, neben einer Bezuschussung durch die Gemeinde Roetgen, zum größten Teil durch Spenden aus der Bevölkerung sowie verschiedenen Rotter Vereinen und Institutionen finanziert.

Das zuständige Gremium und der Förderverein bedanken sich bei allen privaten Spendern, aber auch bei den beteiligten Vereinen wie dem Heimat- und Eifelverein, dem Hahnenclub, dem Ortskartell, der Pfarre St. Antonius mit dem dazugehörigen Missionskreis und bei den Pfadfindern. Nur durch die gute Beteiligung aller habe man die Sanierungsmaßnahme erfolgreich abschließen können.