Jahreskonzert des Mandolinenorchesters Roetgen

Jahreskonzert des Mandolinenorchesters Roetgen : Von Schottland über Italien bis nach Hollywood

Ein Hauch von Schottland, Italien, Wien, Texas, Hollywood lag beim Jahreskonzert des Mandolinen-Orchesters in der Evangelischen Kirche in der Luft.

Dirigentin Angelika Hoven, die seit 20 Jahren dem Klangkörper vorsteht, hatte das Ensemble bestens vorbereitet. Die zahlreichen Besucher erlebten einen genüsslichen Herbstnachmittag.

In einer bunten Mischung wechselte sich alte und neue Musik ab. Schottisch gab sich der Auftakt mit der Volksweise „Fairy Dance“, es ging weiter mit dem „Trio C-Dur“ von Giuseppe Paolucci. Mit dem Konzert für Flöte und Zupforchester des deutschen Komponisten Andreas Wolf spielte sich Solistin Yvonne Schmitz in die Herzen der Besucher.

Erst 2016 brachte Komponist Bruno Szordikowski „Vienne meets Texas“, ein Crossover mit Motiven von Franz Schubert, Buddy Holly und Alfred Newman in die Konzertsäle. In Roetgen wurde das Stück ein Höhepunkt und mit anhaltendem Beifall bedacht. „L'Etoile du Bonheur“ von Giuseppe Frendo wurde meisterlich vom Orchester intoniert.

Das Ensemble und Solistin Yvonne Schmitz servierten mit der „Irischen Folk-Suite“ von Manfred Flachskamp einen echten Leckerbissen. Als Zugabe gab es „El Condor Pasa“, eine Weise aus Peru, mit der einst Simon & Garfunkel Triumphe feierten. Verdienter Beifall ließ nicht lange auf sich warten.

(der)