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Liederzyklus nach Erich Kästner : Dreizehn Monate und zwölf Komponisten

Liederzyklus nach Erich Kästner : Dreizehn Monate und zwölf Komponisten

Ein altes, erst unlängst wiederentdecktes Instrument, die Viola d’amore, mit neuer und neuester Musik zu konfrontieren, ist das Anliegen der Bratschistin Gertrud Schmidt aus Rott. Dabei hatte sie für ihr letztes Projekt noch weitere ungewöhnliche Ideen.

Ausgangspunkt dazu war der hintergründig-ironische Gedichtzyklus von Erich Kästner mit dem Titel „Die dreizehn Monate“ aus dem Jahre 1955. Es gelang Gertrud Schmidt, zwölf zeitgenössische Komponisten dafür zu gewinnen, diese 13 heiter-tiefsinnigen Texte zu vertonen für Sopranstimme und Viola d’amore. Damit nicht genug, bat sie auch noch zwölf bildende Künstler, Kästners „13 Monate“ auf ihre Weise zu reflektieren. Das Ergebnis wurde im Herbst mit großem Erfolg in Aachen vorgestellt.

Das Konzert wird nun auch im Monschauer Land dargeboten. Im Februar wird der gesamte Zyklus in der evangelischen Kirche in Rott zweimal aufgeführt. Gleichzeitig werden die zu dem Zyklus entstandenen Bilder zu sehen sein. Gertrud Schmidt spielt die Viola d’amore; den Gesangspart übernimmt die Kölner Sopranistin Berenike Langmaack. Unter den zwölf Komponisten findet sich auch der aus Monschau stammende Anno Schreier.

Zu diesem Konzert nebst Bilderausstellung wird an den Samstagen 1. und 8. Februar, jeweils um 19 Uhr, in die evangelische Kirche in Roetgen, Rosentalstraße, eingeladen. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.