Auszeichnung für Brünhilde und Ulrich Schuppener

Starkes Engagement für die Heimat : Auszeichnung für Brünhilde und Ulrich Schuppener

Ehepaar bekommt den HeuGeVe-Preis des Heimat- und Geschichtsvereins Roetgen für sein starkes und vielfältiges Engagement für die Heimat.

Der HeuGeVe-Preis, den der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen bisher 2016 an Rolf Vogel und 2018 an Dieter Fischer verliehen hat, wurde in diesem Jahr dem Ehepaar Brünhilde und Ulrich Schuppener in einer kleinen Feierstunde in der Alten Post, dem Domizil der Preisträger, dessen 175-Jähriges Bestehen man gleichzeitig feierte, überreicht

Die Schuppeners nahmen aus der Hand des Vereinsvorsitzenden, Franz Schroeder, die Auszeichnung sowie lobende Worte von Paul Gehlen entgegen. Musikalisch unterhielten Marga Wilden-Hüsgen und Marlo Strauss die Gäste.

„Ich habe heute die große Ehre, zwei Personen auszuzeichnen, die beide viel für Roetgen geleistet haben“, so Schroeder. „Sie hegen und pflegen alte Häuser, das funktioniert bestens“, attestierte er Brünhilde und Ulrich Schuppener. Beide würden mit darauf achten, dass „Roetgen nicht mit Klötzen zugebaut“ werde. Schroeder nannte die Preisträger „zwei unverzichtbare Personen in Sachen Heimatpflege“, die den Preis mehr als verdient hätten. Als äußeres Zeichen überreichte er neben einer Urkunde ein schönes Vereins-Logo, das die evangelische und die katholische Kirche, die Marienkapelle und die Dreilägerbach-Talsperre zeigt.

Paul Gehlen, ein Freund der Familie Schuppener und ehemaliger Lehrerkollege, sagte in seiner Laudatio: „Der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen hat mit euch eine sehr gute Wahl getroffen, denn ihr habt euch mit viel Liebe und Fleiß in die Arbeit und Ziele des Vereins eingebracht.“ Brünhilde Schuppener wisse über die familiären Strukturen Bescheid, ihr Mann arbeite mit großem Fleiß an Veröffentlichungen heimatlicher Themen. „Ihr seid Vorbilder in Sachen Heimat“, schloss der Laudator.

Brünhilde und Ulrich Schuppener bedankten sich für die Auszeichnung. Als Enkelin Ulrike kürzlich an ihrem 18. Geburtstag gefragt habe: „Opa, warum bekommt ihr diesen Preis?“, habe er geantwortet: „Ich weiß es auch nicht.“ Schuppener sagte dann: „Seit heute, nach so viel Lob, wissen wir es.“ Und er bekannte: „Der HeuGeVe liegt mir sehr am Herzen.“ Leider habe er feststellen müssen, dass die Auflage der „Roetgener Blätter“, an denen er mitwirke und die er persönlich austrage, kleiner werde.

Natürlich schnitt Schuppener auch den 175. Geburtstag der Alten Post an. Seine Frau habe die Idee gehabt, dieses Ereignis mit der Preisverleihung gemeinsam zu begehen. Dieses Haus habe Freud und Leid erlebt, es könne eine wechselvolle Geschichte aufweisen. Und: „Wir sind in diesem Haus zu Hause.“ Jetzt als Mieter, seit 2018 ist Tochter Dr. Mechthild Schuppener die Besitzerin. Der „Mieter“ schloss mit zahlreichen Dankesworten, so an den Vorstand des HeuGeVe, insbesondere Franz Schroeder, Rolf Wilden, Laudator Paul Gehlen und Sponsor Betac-Immobilien.

Zum Preis gehört auch noch die Pflanzung eines Baumes in diesem Herbst an der „Ehrenallee“ im Sauvennweg.

(der)