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Ortskern: Alle Roetgener müssen gefragt sein

Ortskern : Alle Roetgener müssen gefragt sein

Der Gemeinderat berät darüber, wie die Entwicklung im Ortskern gesteuert werden kann. Wer darf da mitreden?

Wenn mit einer Anliegerversammlung gemeint ist, dass die Gemeinde ausschließlich mit den Anliegern im Ortskern den Entwurf des Bebauungsplanes diskutieren möchte, dann ist das zu kurz gegriffen.

Zu einschneidend sind die geplanten Vorschriften in die Formensprache von Gebäuden und Grundstücken, Freiraum und Bebaubarkeit, in privaten und öffentlichen Raum als dass sie nur eine Angelegenheit von wenigen sein kann. Es geht schlicht um die Frage, zu welchem Preis Roetgen weiter ein Dorf sein kann oder will.

Das ist der Punkt: Wollen die Roetgener, Rotter und Mulartshütter, dass der Kernbereich ihrer Gemeinde ein Dorf sein soll oder stellen sie sich die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde anders vor?

Dann muss klargestellt werden, dass zu der Anliegerversammlung alle eingeladen sind, denen diese Frage ein Anliegen ist.