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Nordeifel: Roetgen muss gegen den Klassenprimus antreten

Nordeifel : Roetgen muss gegen den Klassenprimus antreten

Am Ostermontag wartet auf den FC Roetgen das schwere Spiel gegen den Tabellenführer Arminia Eilendorf. Die Arminia hat zwar noch nicht die gute Form der Hinrunde gefunden, aber trotz einiger Patzer behauptet sie immer noch die Tabellenspitze. Reizvoll ist auch die Aufgabe von Germania Eicherscheid bei Rasensport Brand.

FC Roetgen — Arminia Eilendorf

Eine gute Halbzeit reicht nicht aus, um gegen eine Spitzenmannschaft der Liga etwas Zählbares zu holen. Diese Erfahrung machte der FC Roetgen am vergangenen Spieltag beim FV Haaren. Nur in der ersten Halbzeit konnten die Schwarz-Roten den laufstarken Gastgebern Paroli bieten. Als die Haarener in Halbzeit zwei einen Gang höher schalteten, war die FC Defensive überlastet, weil auch keine Entlastung aus der Offensive kam. „Als die Haarener richtig Power gemacht haben, hatten wir zu wenig entgegenzusetzen“, gab FC Trainer Bernhard Schmitz zu.

Auch wenn Tabellenführer Arminia Eilendorf an den ersten Spieltagen der Rückrunde noch nicht souverän aufgetreten ist, weiß der FC Coach, dass er in die Begegnung am Ostermontag nur als Außenseiter geht. Das Topspiel beim FV Haaren und das Derby bei Rasensport Brand konnte die Arminia gewinnen. Anschließend leistete sich der Tabellenführer unerwartete Patzer.

Bei Columbia Stolberg und gegen Eintracht Verlautenheide unterlag Eilendorf, mit Germania Eicherscheid und dem Tabellenvorletzten Sparta Gerderath teilte man sich die Punkte. Vor allen Dingen das letzte Ergebnis sollte den Roetgenern Mut machen und zeigen, dass der Primus angreifbar ist. „Um etwas Zählbares zu holen, müssen wir anders auftreten als in der zweiten Halbzeit in Haaren“, fordert der FC Trainer eine gewaltige Leistungssteigerung.

Raspo Brand — Germania Eicherscheid

Allen Grund zufrieden zu sein hatte der Eicherscheider Trainer Marco Kraß nach dem 3:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide. „In der ersten Halbzeit sind wir spielerisch und kämpferisch sehr gut aufgetreten, da haben wir es nur versäumt, das 3:0 und 4:0 nachzulegen“. In der zweiten Halbzeit gingen in der kampfbetonten Partie zwar die spielerischen Elemente verloren, dennoch bestimmte die Germania weiterhin das Geschehen.

Mit der guten Einstellung des vergangenen Spieltages sollten die Blau-Weißen auch am Montag bei Rasensport Brand auftreten. Die Gastgeber der Germania zählten vor Saisonbeginn zu den Mitfavoriten, haben sich aber ab Mitte Oktober einen Heimkomplex zugelegt. Am 15. Oktober des vergangenen Jahres verpassten sie Sparta Gerderath eine 1:5-Packung, in den dann folgenden Spielen gab es an der Wolferskaul aber fünf Niederlagen in Folge für die Grün-Weißen.

Selbst die Abstiegsaspiranten Alemannia Mariadorf, Rheinland Dremmen und Roland Millich entführten Punkte aus dem Aachener Stadtteil. Im Hinspiel teilten die beiden Kontrahenten sich beim 2:2 die Punkte. Damit dürfte Marco Kraß nach dem beindruckenden Auftritt am vergangenen Spieltag nicht zufrieden sein.

Aus personeller Sicht muss der Trainer auf Lars Schuhmacher und Sandro Kaulard verzichten, die verletzungsbedingt in dieser Saison leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür aktivierte der Coach Nico Rader.