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Roetgen: „Roetgen kocht …“ diesmal ghanaisch

Roetgen : „Roetgen kocht …“ diesmal ghanaisch

Schnippeln, kochen, braten — und natürlich auch essen. Der Flüchtlingsrat Roetgen lädt in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus in Roetgen am Sonntag, 9. September, wieder ein zum gemeinsamen Kochen. Eingeladen sind alle Einheimischen und neuzugezogenen Roetgener und Roetgenerinnen.

Nach der positiven Erfahrung im April sehen die Veranstalter in „Roetgen kocht...“ einen richtigen Ansatz zur Begegnung mit den neuen Nachbarn und um sich aufeinander einzulassen. „Wir wollen alle an einem Tisch zusammenbringen, Flüchtlinge und Einheimische, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, sich auszutauschen und persönliche Geschichten zu teilen — das ist die Idee hinter ‚Roetgen kocht…‘“, erläutert Ingrid Karst-Feilen vom Flüchtlingsrat in Roetgen das Projekt, welches in loser Zeitfolge die Küche verschiedener Länder vorstellt.

Nachdem im April die syrische Küche verzaubert hat, geht es dieses Mal auf einen anderen Kontinent — nach Afrika. Speziell die ghanaische Küche lockt soll etwas näher kennengelernt und einige interessante Gerichte ausprobiert werden. Kochen verbinde und schaffe Verständnis für andere Kulturen, was liege da näher, als sich in der Küche zusammenzutun und gemeinsam Gemüse und Früchte zu schnippeln, in Kochtöpfen zu rühren, zu braten oder zu kochen, sagt der Flüchtlingsrat.

Offenheit und das Interesse gegenüber der internationalen Küche würde sich in Deutschland auch in der kulinarischen Vielfalt an Restaurants wiederspiegeln. „Warum nicht auch einmal selbst etwas ausprobieren und sich dabei mit eigenen Geschichten und solchen aus der Fremde näher kennenlernen und sich auf das Neue einlassen?“, fragt der Flüchtlingsrat. Denn Sorgen und Bedenken über Flüchtlinge würden besonders von jenen geäußert, die wenig bis gar keinen persönlichen Kontakt zu Menschen haben, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

Über den Tellerrand schauen

Daher geht es bei dem Projekt nicht nur darum, gemeinsam Speisen zuzubereiten und miteinander zu essen, auch die Kultur der „gastgebenden Nation“ spielt eine Rolle. „Wir begegnen uns nicht nur am Kochtopf, sondern schauen auch über unseren Tellerrand. Es gibt auch Informationen zu Afrika bzw. Ghana. Wir sind sehr gespannt auf unser neues Kochprojekt und hoffen natürlich auf viele neugierige Köche“, sagt Alexandra Budde-Karner vom Orga-Team des Kochprojektes, und freut sich über die Fortsetzung des Projektes.

Zwecks Planung, bittet der Flüchtlingsrat um eine Anmeldung bis Montag, 3. September, per E-Mail an fluechtlingsratroe@web.de. Die Teilnahme ist kostenlos.