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Kommentar zur Anzeige gegen Retter: Rettungskräfte sollten keine Strafen fürchten müssen

Kommentar zur Anzeige gegen Retter : Rettungskräfte sollten keine Strafen fürchten müssen

Vielleicht haben die Rettungskräfte nicht alles richtig gemacht, vielleicht waren sie auch mit der Situation im ersten Moment überfordert. Doch selbst wenn es so wäre, ist es nicht angebracht, ihnen Vorwürfe zu machen.

Sicherlich muss das Geschehen aufgearbeitet werden, und falls Fehler geschehen sind, sollten daraus Lehren für die Zukunft gezogen werden. Es ist richtig und wichtig, als Zeuge des Geschehens seine Aussage zu Protokoll zu geben.

Ob Strafanzeigen und Strafanträge aber der richtige Weg sind, darf bezweifelt werden. Bei den Rettungskräften handelt es sich nämlich oft um Ehrenamtler, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Diese Bereitschaft verdient Respekt.

Wer sich ehrenamtlich bei der DLRG, der Feuerwehr oder anderen Rettungsdiensten engagiert, um anderen Menschen zu helfen, sollte keine Strafen fürchten müssen. Wenn niemand mehr diese Aufgaben übernehmen möchte, ist keinem geholfen.