Rekordbesuch beim Simmerather Herbstmarkt

Traumwetter und Ferien : Rekordverdächtig viele Besucher beim Simmerather Herbstmarkt

Bei sommerlichen Temperaturen hat der Simmerather Herbstmarkt am Wochenende rekordverdächtige Besucherzahlen verzeichnet. Aufgrund der Herbstferien herrschte auch am Marktmontag noch einmal reger Besuch im Ortszentrum von Simmerath.

Massenandrang herrschte beim Simmerather Herbstmarkt. Bereits zur Markteröffnung am Samstagnachmittag strahlte die Sonne wie im Hochsommer vom blauen Himmel, und viele Besucher schlenderten da schon neugierig bei angenehmen 25 Grad durch den Simmerather Ortskern.

Sommerliches Wetter gab es auch am Sonntag, womit schon am frühen Morgen der übliche Massenansturm einsetzte, so dass sich sowohl Softeis-Stände, Frittenbuden, Eisdielen und die sonstige Außengastronomie neben den anderen zahlreichen Händlern nicht beklagen konnten.

Schon am Donnerstagnachmittag hatten die ersten Fahrgeschäfte und Händler auf den zugewiesenen Plätzen Position bezogen. Bei Temperaturen um 25 Grad brummte es bei der Markteröffnung am Samstag bereits recht ordentlich.

Bis zum frühen Abend ging es nur im dichten Gedränge an den 260 Ständen und Fahrgeschäften vorbei. Aufgrund der Herbstferien und des anhaltenden „Oktobersommers“ setzte sich der außerordentlich gute Besuch auch am Montag fort. Foto: zva/Heiner Schepp

Bewirtungsbetriebe und Fahrgeschäfte konnten schon zu diesem Zeitpunkt recht gute Umsätze verzeichnen. Dabei ist es für den typischen Marktbesucher natürlich am Samstagabend Pflicht, sich traditionsgemäß mit Fritten, Reibekuchen und Backfisch für den Familienbedarf einzudecken, mag die Schlange dann auch noch so lang sein.

Deutlich mehr Gedränge gab es natürlich am Marktsonntag. Eine gute Besucherresonanz war auf jeden Fall schon ab dem frühen Morgen zu verzeichnen, was sich auch an der rollenden Blechlawine von Aachen und Düren in Richtung Eifel zeigte. Die Parkplätze füllten sich rasch, und ab Mittag strömten dann Tausende Besucher, darunter auch wieder viele aus Belgien und den Niederlanden, über das Marktgelände, wo in diesem Jahr über 260 Händler Artikel aller Art anboten.

Das vielfältige Angebot auf dem Simmerather Markt spielt dabei nach wie vor eine wichtige Rolle. Vom Kartoffelmesser über Socken, Hosenträger, Obst und Zuckerwatte bis hin zu Körben, Fleischwaren, Obst und Unterhaltungselektronik ist dort alles zu finden, was das Herz der Kauflustigen erfreut. Und neben dem einen oder anderen Schnäppchenpreis kann man an manchen Ständen beim Kauf auch noch handeln, was auch zum Charme des Simmerather Marktes gehört.

Wichtig ist nach wie vor der „Verzäll", wenn sich plötzlich mitten im Marktgeknubbel diejenigen treffen, die sich seit geraumer Zeit nicht gesehen haben. Da bleibt man auch schon mal im Vier-Personen-Pulk mitten im allgemeinen Gedränge stehen, um sich auszutauschen. So auch Anneliese und Werner Seidenreich aus Stolberg, die auf der beliebten „Aussichtsplattform" einer Bäckerei-Filiale überraschend alte Freunde aus Waldfeucht und Lammersdorf trafen und einstimmig festhielten: „Simmerather Markt ist einfach ein Muss. Wir kommen jedes Jahr hierher."

Marktmeister Manfred Prinz machte trotz des großen Andrangs insgesamt einen entspannten Eindruck. Wen wundert es, da er dieses Amt bereits seit 18 Jahren innehat. Aber dann eilte Prinz auch schon weiter, um zu sehen, ob auf dem Marktgelände, auf dem sich am Sonntag bis zu 15.000 Besucher eingefunden hatten, alles nach Plan ablief.

Am Marktmontag kamen nochmals viele Besucher, wobei es sich dabei überwiegend um Stammkunden handelte. Da der Andrang an diesem Tag nicht mehr ganz so groß war, konnte man in aller Ruhe die Waren an den einzelnen Ständen in Augenschein nehmen.

(ho)
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