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Höfen: „Regulierende Eingriffe ” in den Rotwildbestand nötig

Höfen : „Regulierende Eingriffe ” in den Rotwildbestand nötig

Das Nationalparkforstamt Eifel veranstaltet am Freitag, 18. Januar, einen Info-Abend zum Thema „Tagvertrautes Rotwild”. Beginn ist um 19 Uhr in der Vereinshalle in Höfen.

Vorgestellt werden die Ergebnisse von Untersuchungen zur Lebensraumnutzung und zum Verhalten des Rotwildes, Erfahrungen aus dem Naturpark Schönbuch und dem Nationalpark Eifel sowie Folgerungen zum Ausgleich der Ansprüche von Wildtier und Mensch.

Die Ausstellung im benachbarten Nationalpark-Tor Höfen, die auch die Themen Jagd und Wildtiermanagement behandelt, ist an diesem Tag bis zu Beginn der Veranstaltung geöffnet.

Der Eintritt zu der Ausstellung und der Info-Abend sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Referenten sind Karl Heinrich Ebert, ehemaliger Leiter des Forstamtes Schönbuch, Dr. Michael Petrak, Leiter der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung im Landesbetrieb Wald und Holz NRW, und Elmar Falkenberg, Bezirksleiter der Nationalparkverwaltung. Hintergrundinformationen: Regulierung von Wildtieren im Nationalpark Eifel

Laut Nationalpark-Verordnung ruht im Nationalpark Eifel die Jagd. Rothirsch, Rehe, Mufflon und Wildschweine können allerdings reguliert werden, wenn der Schutzzweck des Nationalparks, also die Erhaltung und Entwicklung naturnaher Laubwälder, gefährdet ist. Einzelheiten regelt eine kürzlich in Kraft getretene ordnungsbehördliche Verordnung.

Diese unterscheidet im 10.700 Hektar großen Nationalpark zwei Bereiche. In ausgewählten Gebieten soll zur Gewährleistung störungsfreier Lebensbedingungen auch keine Jagd ausgeübt werden. Hier soll es nur im dringenden Ausnahmefall einer Wildseuche eine Regulierung der Wildtiere geben.