Nordeifel: Rebecca Abel: „Sondertraining” hat sich gelohnt

Nordeifel: Rebecca Abel: „Sondertraining” hat sich gelohnt

Ihre Vielseitigkeit hat Rebecca Abel bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften in Paderborn erneut erfolgreich unter Beweis gestellt. Als Juniorenmeisterin im Deutschen Achtkampf hat sie sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert.

In diesem Mehrkampf müssen neben den Turngeräten Boden, Sprung, Schwebebalken und Stufenbarren auch noch die leichtathletischen Disziplinen 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball absolviert werden.

Ihren Turnkameradinnen musste es deshalb seltsam erscheinen, wenn beim Turntraining auch schon mal ein Schleuderball durch die Halle flog, eine Kugel über die Füße rollte oder Rebecca zum Training den Sportplatz in Simmerath nutzte.

Jedoch hat sich das „Sondertraining” auch besonders gelohnt, was sie in diesem Wettkampf durch das beste Ergebnis am Stufenbarren (12,75 Punkte), dem weitesten Sprung (4,71 m) und mit der größten Weite im Schleuderballwurf (35,85 m) unterstrichen hat.

Neben dem Achtkampf hat sie bei diesen Meisterschaften auch Steinstoßen und Schleuderballwurf als Einzeldisziplinen absolviert. Hier konnte sie ebenfalls, jeweils den Sieg nach Hause fahren und sich im Steinstoßen mit einer Weite von 8,73 Meter für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Leider gelang ihr im Schleuderballwurf, trotz Sieg, nicht die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, da sie bei diesem Wurf mit 34, 64 Metern die Qualifikationsmarke knapp verpasste. Dies trübte jedoch nicht die Freude über den dreifachen Sieg und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Achtkampf Mitte September in Einbeck (Niedersachsen).

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