Quartett aus der Nordeifel muss geschlossen auswärts bestehen

2. Runde im Fußball-Kreispokal Aachen : Kompakte Defensivarbeit gefordert

Ein Quartett aus der Nordeifel ist im Fußball-Kreispokal nach Qualifikationsrunde und erster Runde übrig geblieben, und es ist sicher kein Zufall, dass dies die vier klassenhöchsten Teams des Altkreises sind.

Allmählich wird es ernst. Bevor am 25. August wieder der Ligaspielbetrieb aufgenommen wird, wollen in der zweiten Pokalrunde Germania Eicherscheid, FC Roetgen, TuS Lammersdorf und SV Rott die Generalprobe meistern. Im Weg stehen ihnen jeweils Auswärtsaufgaben bei A-Ligisten.

SV St. Jöris – Germania Eicherscheid (Donnerstag, 19.30 Uhr): Germania Eicherscheid eröffnet beim SV St. Jöris die zweite Pokalrunde. Das Spiel wurde auf Donnerstag, 19.30 Uhr, vorverlegt. Im Nordwesten von Eschweiler rechnet sich das Team um Trainer Marco Kraß gute Chancen aus, wohlwissend, dass es alles andere als ein Selbstläufer werden wird. Es bedarf einer kompakten Defensive und einer ähnlich torhungrigen Offensive wie zuletzt beim 6:1-Erfolg gegen den TuS Mützenich.

Rhenania Richterich – FC Roetgen: Der FC Roetgen trifft auf den Bezwinger von Viktoria Huppenbroich (4:0), der das Weiterkommen im Pokal teuer bezahlen musste. Zwei Akteure sahen die Rote Karte und werden definitiv fehlen. Diesen Vorteil wollen die Roetgener nutzen und mit einem frühen Tor die Weichen für den Achtelfinaleinzug stellen.

VfR Würselen – TuS Lammersdorf: Nach der Zitterpartie beim D-Ligisten JSV Baesweiler (4:3) wartet eine schwere Aufgabe auf den TuS. Beim Ligakonkurrenten VfR Würselen, der sich namhaft verstärkt hat und mit zu den Meisterkandidaten zählt, stehen die Lammersdorfer kurz vor Saisonbeginn vor dem Härtetest. Hoffnung geben die Spiele aus der vergangenen Saison, die der TuS gegen den Vizemeister jeweils für sich entschied.

Burtscheider TV – SV Rott (alle Sonntag, 15 Uhr): Der 9:1-Kantersieg beim SC Setterich am vergangenen Wochenende machte Lust auf mehr. Daran gilt es, an diesem Sonntag anzuknüpfen und das Ticket für das Achtelfinale zu lösen. Der Burtscheider TV ist gewiss keine unbekannte Variable. Beim letzten Aufeinandertreffen – ebenfalls im Kreispokal – lag gegen den damaligen B-Ligisten die Überraschung in der Luft. Erst im Elfmeterschießen setzten sich die Rotter mit 9:8 durch. So spannend möchte es die Lipka-Elf diesmal nicht machen.

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