Nordeifel: Projekt „Train the Trainer“: Ranger lernen von Rangern

Nordeifel : Projekt „Train the Trainer“: Ranger lernen von Rangern

Unter dem Motto „Train the Trainer“ lernen Ranger aus den deutschen Großschutzgebieten aus den Erfahrungen ihrer Kollegen: Jetzt sind 20 Ranger, unter anderem aus den nördlichen Wattenmeer-Nationalparken, aus dem Schwarzwald und dem Bayerischen Wald in den Nationalpark Eifel gekommen, um sich zum Thema „barrierefreies Naturerleben“ zu schulen.

Dafür hat sich der Nationalpark Eifel ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, von dem nun andere profitieren können. Auf dem Programm stehen neben dem Kennenlernen des Konzeptes und der Philosophie des barrierefreien Naturerlebens für alle im Nationalpark Eifel auch die barrierefreien Einrichtungen wie die große Erlebnisausstellung „Wildnisträume“ und der Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter.

Besonders spannend fanden die insgesamt 20 Teilnehmenden die Selbsterfahrungsaktionen mit Blinden-Langstock, Rollstuhl oder Simulationsbrillen für verschiedene Sehbehinderungen. Ebenso interessierten sich die Teilnehmer für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Einschränkungen in der täglichen Arbeit der Umweltbildung in der Wildniswerkstatt Düttling.

„Das Wichtigste bei diesen Treffen ist der Austausch untereinander und das Lernen beziehungsweise die Weiterbildung auf Augenhöhe“, zeigt sich der Leiter der Nationalparkwacht, Bernd Dickmann, begeistert von dem Projekt, das seit zwei Jahren existiert und bislang sechs Mal in anderen Schutzgebieten stattfand. Bislang gab es unter anderem die Themenschwerpunkte zu Wildkatze, Biber und Wolf.

Entstanden ist das Projekt „Train the Trainer“ im Rahmen des jährlichen Treffens der Europarc Arbeitsgruppe „Schutzgebietsbetreuung“. Europarc Deutschland ist der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, das sind alle Naturparke, Biosphärenreservate, Wildnisgebiete und Nationalparke Deutschlands.

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