Positive Bilanz der Schmidter Wanderwoche 2019

Positive Bilanz der Schmidter Wanderwoche : Wenn die Schuhe heiß laufen und die Socken qualmen

Die Wanderschuhe liefen heiß, die Socken qualmten. Kein Wunder, immerhin galt es, im Rahmen der 22. Schmidter Wanderwoche bei sechs Angeboten getreu dem Motto „Durch Gebirg' und Tal“ über 100 Kilometer zurückzulegen.

Die Bilanz am Ende dieses traditionellen Events, das nicht nur Einheimische Wanderfreunde anspricht, konnte sich erneut sehen lassen.

Bei schönem, vorherbstlichem Wetter hatten die Wanderführer Uschi und Wolfgang Müller, Rudolf Nießen, Heinz Claßen und Michael Jansen jeden Tag eine ganz besondere Route auserkoren, um auf dieser mit ihren Wanderfreunden die herrliche Eifellandschaft zu genießen: die schöne Aussicht rund um Schmidt, den Kaiser-Karl-Weg und das Moor im Hohen Venn zu sehen, den Königen der Wälder im Schmidter Wildpark zuzuschauen, in Zerkall die Kall in die Rur münden zu sehen und über’s „ ... scheidt“ sich mit herrlichen Aussichten verwöhnen zu lassen, ehe am Freitag der Abschluss nahte.

Von der Kirche in Schmidt aus ging es in Fahrgemeinschaften ins Belgenbachtal bei Imgenbroich, um von dort aus der Rur entlang nach Monschau zu wandern. Über 20 Wanderer wollten sich auf Schusters Rappen durch die Eifel begeben. Ein letzter Blick zum Himmel und ein „da müssen wir durch“ ließ erkennen, dass alle willens und entschlossen waren, die „Perle der Eifel“ zu erreichen.

Michael Roeb, Vorsitzender des Verkehrsvereins Schmidt, hieß zuvor die Wanderfreunde willkommen, darunter welche aus Belgien, den Niederlanden und sogar zum vierten Male bereits ein Ehepaar aus Lörrach nahe der Schweizer Grenze. Er könne allen nur danken, dass es in diesem Jahr so gut gelaufen sei, besonders dem Eifelverein und dem Heimatbund, die gemeinsam mit dem Verkehrsverein zum Gelingen beigetragen hätten. „Wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr das 23. Event starten, ich lade sie heute dazu schon ein“, so Roeb.

Er bilanzierte auch im Detail einen positiven Verlauf der Schmidter Wanderwoche 2019. Bei den Wanderungen seien im Durchschnitt 32 Wanderfreunde dabei gewesen. Als eine „gute Sache“ bezeichnete Roeb dieses Angebot, das man auch 2020 wieder bereithalten wolle. Es sei erfreulich, dass nicht nur Einheimische die Wanderstiefel schnüren, sondern Teilnehmer von weit her kommen. Als „Renner“ bezeichnete er die Wanderung vom „Rande des Nationalparks zu den Königen der Wälder im Wildpark Schmidt“. Dort habe sich das „Bergfest“ in froher Runde bei Speis, Trank und gemeinsamem Singen als ein echtes Highlight erwiesen.

„Toi, toi, toi“, so Roeb, bei allen Wanderungen seien alle Teilnehmer wohlbehalten wieder zurückgekehrt. Roeb erwähnte noch, dass zwischen Weihnachten und Neujahr vom Verkehrsverein und den beiden Ortsvereinen Heimatbund und Eifelverein geführte Wanderungen für die Gäste in Schmidt stattfinden werden.

(der)