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Polizei kontrolliert Lautstärke und Zustand von Motorrädern in der Eifel

Kontrollen in der Eifel : Aachener Polizei nimmt „Lärmproben" von Motorradfahrern

Die Beamten haben in den vergangenen Tagen in der Eifel Motorradfahrer kontrolliert. Die Beamten überprüften den technischen Zustand und die Lautstärke der Maschinen und erwischten zwei „Sünder“.

Zum wiederholten Male waren die Polizisten mit einer Laserpistole zum Messen der Geschwindigkeiten und mit einem Schallpegelmessgerät im Einsatz. So mussten mehr als zwei Dutzend Motorräder auf der L128 (Einruhr/Rurberg) und auf der B66 (Kesternich/Einruhr) eine „Lärmprobe" abgeben.

Mit dem Schallpegelmessgerät überprüften die Beamten, ob der höchst zulässige Geräuschpegel des Motorrades eingehalten wurde. Bei zwei Motorrädern lagen die Messungen deutlich über dem zulässigen Grenzwert. Erwischt hatte es einen 27-jährigen Motorradfahrer aus Bad Oldesloe und einen 18-jährigen Motorradfahrer aus Niederzier im Kreis Düren. Der Ältere der beiden gab dann auch schon bei der Messung zu, den Schallschutz, einen sogenannten DB-Eater ausgebaut zu haben. Der 18-Jährige zierte sich, den Ausbau des Schallfressers zuzugeben. Als die Beamten jedoch damit drohten, die Maschine zur technischen Überprüfung sicherzustellen, gab er den Ausbau des „DB-Eaters" zu.

Beide Motorradfahrer hatten die DB-Eater dabei. Da die Polizisten eine Weiterfahrt ohne diese Schallfresser untersagten, bauten die Motorradfahrer diese an Ort und Stelle wieder ein. Beide Biker erwartet nun ein Bußgeldverfahren. Denn mit dem Ausbau des Schallschutzes war jeweils die Betriebserlaubnis des Motorrades erloschen.

(pol/red)