Rurberg: Planungen für das Rurseefest laufen schon

Rurberg: Planungen für das Rurseefest laufen schon

Für das Rurseefest im Juli dieses Jahres laufen die Planungen auf Hochtouren, dann wird ein Jubiläum gefeiert: Zum 50. Mal können Gäste aus Nah und Fern ein gigantisches Feuerwerk am Rursee erleben. Dies war ein Hauptthema bei der Versammlung des Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach im Rurberger Hof.

Geschäftsführer Sander Lutterbach hatte auch deshalb viele Wortbeiträge zu leisten, weil der 1. Vorsitzende, Michael Franzen, und die Kassiererin, Nicole Müller, nicht anwesend sein konnten und sich entschuldigt hatten. Er begrüßte besonders Astrid Joraschky, die Geschäftsführerin der Rursee-Touristik GmbH, die in der Gemeinde Simmerath touristische Aktivitäten koordiniert.

Lutterbach berichtete, dass man sich im Vorstand auf eine Neustrukturierung der Geschäftsbereiche geeinigt habe. Für den Bereich Tourismus übernahm Michael Franzen den Vorsitz, für alle Aufgaben, die mit „Rursee in Flammen“ zusammenhängen, sei er der Hauptverantwortliche.

Nicht allein dem allseits bekannten und äußerst beliebten Rurseefest widmet der Orts- und Verkehrsverein seine Tatkraft, er nimmt in Woffelsbach und Rursee noch manche Aufgaben wahr, so erfuhr man aus dem Geschäftsbericht. Beispielsweise finanziert der Orts- und Verkehrsverein die Kirchenbeleuchtung, er unterhält in beiden Orten Stromkästen und Wasserstellen, die von den Vereinen genutzt werden. In beiden Orten sind Hinweisschilder erneuert worden.

Erwartungsgemäß nahm das Rurseefest als größtes Ereignis am Rursee auch den meisten Raum im Geschäftsbericht ein, im letzten Jahr zählte man über 50.000 Besucher. Da verlief der Rückblick äußerst positiv, wenn auch bei diesen Menschenmassen Probleme bei der Anfahrt und beim Parken unvermeidlich waren. „Keine Straße der Welt kann in wenigen Minuten tausende Pkw verkraften“, meinte Sander Lutterbach. Sein Vorschlag: Einfach nach dem Feuerwerk noch etwas länger am Rursee bleiben, die Musik genießen und das gastronomische Angebot nutzen, bis der größte Pulk abgefahren ist. Ein großes Lob spendete Lutterbach den Vereinen und circa 300 Helfern, ohne die dieses Fest nicht zu stemmen wäre. Aber auch das Engagement von Sponsoren sei eine tragende Säule dieser Veranstaltung.

Sander Lutterbach ging noch einmal kurz auf die Entscheidung ein, das Rurseefest nur noch an einem Ort zu veranstalten, und zwar in Rurberg. Es seien einfach nicht genügend Helfer da, um in Woffelsbach ebenfalls das Fest in diesem Rahmen beizubehalten. Lediglich der Verein Rurseeklänge Woffelsbach sei weiterhin beim Rurseefest aktiv. Der Marktmeister, Siggi Lauscher, habe sich nach vielen Jahren guter Arbeit von diesem Amt verabschiedet, teilte Lutterbach mit. Zum Glück sei es gelungen, ein Marktmeisterteam zu finden, das sich künftig diese Aufgaben teilen wolle: Bastian Bachhoven, Stefan Rader und Dominik Hilger. Ein „Programmreferent“ wird sich verstärkt um die Gestaltung des Festes kümmern, hierfür wurde Fabian Bongard gewonnen.

In bisher drei Workshops haben sich die Verantwortlichen für „Rursee in Flammen“ getroffen, dies wird nun monatlich beibehalten. „Wir treffen uns und arbeiten einen ganzen Samstag lang. Man wird im Konzept und im Programm Neuerungen sehen“, deutet Sander Lutterbach an.

Die wichtigsten Programmpunkte für das große Fest, das vom 23. bis 26. Juli über die Bühne gehen wird, stehen bereits. Am Donnerstagabend wird „Melano“ spielen; beim „Rursee-Rock“ am Freitag wird kein Eintrittsgeld verlangt, für vier Euro wird ein Pin angeboten. Ein „Kinderparadies“ soll für die Jüngsten kostenlos sein, und am Samstag sollen wieder Helicopter-Rundflüge ermöglicht werden. Die „Crazy-Boats-Parade“ am Samstag dürfte eine weitere Attraktion mit hohem Spaßfaktor werden. Am Wochenende vor dem Rurseefest wird in Woffelsbach eine große Musikveranstaltung stattfinden: Die „Rurseeklänge“ werden vom 17. bis 19. Juli zu einem Fest mit viel Musik einladen, darauf wies Lutterbach besonders hin.

(ale)
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