Roetgen: Pfadfinder bringen Friedenslicht ins Rathaus

Roetgen: Pfadfinder bringen Friedenslicht ins Rathaus

Auch in diesem Jahr haben die Wichtel vom Roetgener Stamm der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) die seit fast 20 Jahren gepflegte Tradition fortgesetzt und das in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündete Friedenslicht in das Rathaus getragen.

Bürgermeister Jorma Klauss erwartete seine jungen Gäste schon vor der Tür und führte sie in den kleinen Sitzungssaal. Die zehn Jungen und Mädchen waren in Begleitung der Stammesvorsitzenden Bianca Nießen sowie von Michael Schmitz und Michael Paßen gekommen, um im Rathaus sowie später in der Pfarrkirche das Licht weiterzugeben. Der Bürgermeister ließ sich von den Jungen und Mädchen erzählen, welchen Weg das Licht von Bethlehem über Jerusalem und Wien bis nach Aachen genommen hatte.

Unter den sieben Vertretern aus der Region, die das in Speziallampen vor dem Verlöschen geschützte Licht in der österreichischen Hauptstadt abgeholt hatten, waren Elisabeth Schmücking, Ylva Pössinger und Lukas Jeske vom Roetgener Stamm der PSG. In Aachen war das Friedenslicht dann am dritten Advent von mehreren hundert Menschen, darunter auch die Roetgener Pfadfinder und Pfadfinderinnen, aus dem ganzen Bistum am Bahnhof empfangen und zum Aussendegottesdienst in den Dom getragen worden.

Die letzte Ratssitzung des Jahres, zu der er das Licht sonst mitgenommen hatte, habe diesmal zwar schon stattgefunden, es sei aber trotzdem friedlich gewesen, berichtete der Bürgermeister. Er versprach aber, das von Wichtel Paul in der eigens seit 1999 im Rathaus bereitgehaltenen Laterne angezündete Licht noch weiterzutragen und bedankte sich bei den Kindern, dass sie wieder die Aufgabe übernommen haben, das Licht als Mahnung weiterzutragen, damit es in Roetgen friedlich bleibe und auf der Welt friedlicher werde.

(heg)