Simmerath: Parksünder lassen Kasse klingeln

Simmerath: Parksünder lassen Kasse klingeln

Das Parkverhalten der Autofahrer hat sich wieder verschlechtert: 2491 „Knöllchen” wurden im vergangenen Jahr im Gemeindegebiet Simmerath verteilt, 334 mehr als im Jahr zuvor. Im Jahr 2004 wurden sogar 2856 Autofahrer gebührenpflichtig verwarnt.

224 Autofahrer haben im vergangenen Jahr die angebotene Verwarnung nicht angenommen, gegen sie wurde dann eine Geldbuße festgesetzt. Dank der Falschparker hat die Gemeinde an Buß- und Verwarnungsgeld im vergangenen Jahr 33147 Euro eingenommen.

765 Hunde gemeldet

Der Parkraum in den Rurseeorten wird bewirtschaftet, wie es so schön heißt, dies bedeutet: Zahlreiche Parkplätze in Einruhr, Rurberg und Woffelsbach sind gebührenpflichtig,

23 Parkscheinautomaten stehen dafür bereit, die Parkgebühr brachte dann fast 145000 Euro in die Gemeindekasse, wie die Verwaltung in ihrer neuen Statistik berichtet.

Die Straßenverkehrsangelegenheiten gehören zum Aufgabengebiet des Ordnungsamtes. Dazu gehört auch dies: 75 Bürger mussten aufgefordert werden, überhängende Äste an ihren Grundstücken zu beseitigen, da sie den Verkehr auf den Geh- und Wirtschaftswegen behinderten.

Auch für Hunde ist das Ordnungsamt zuständig. Immerhin waren Anfang 2008 bei der Gemeinde 765 steuerlich gemeldet, sie haben zusammen 86776 Euro an Hundesteuer in die Gemeindekasse eingebracht. In den Kategorien „Gefährlicher Hund” und „Großer Hund” haben im vergangenen Jahr insgesamt 114 Bürger die Haltung eines Hundes angezeigt.

Beim Ordnungsamt gingen zehn Anzeigen wegen „unsachgemäßer Hundehaltung” ein, dabei fühlten sich die betroffenen Bürger durch freilaufende Hunde bedroht.

Das Ordnungsamt muss sich auch, wenn nötig, um Obdachlose kümmern. So waren im vergangenen Jahr neun Personen in sechs Haushalten wegen Obdachlosigkeit untergebracht, weil ihre bisherigen Wohnungen aus sozialen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen. Die Gemeinde hat im Haus an der Seestraße in Woffelsbach eine Unterkunft für Obdachlose eingerichtet.

Die Einweisung von Personen in eine geschlossene Anstalt gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Ordnungsbehörde. Im vergangenen Jahr mussten elf Personen zu ihrem eigenen Schutz und/oder zum Schutz der Allgemeinheit in eine geschlossene Anstalt eingewiesen werden.

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