Einruhr: Panoramablick in Perfektion am Eifelsteig

Einruhr: Panoramablick in Perfektion am Eifelsteig

Herbert Nießen blickte mit Stolz auf sein Werk. Oberhalb des Friedhofs in Einruhr hat der 68-jährige ideenreiche Rentner in Rekordbauzeit einen Rastplatz mit herrlichem Panoramablick über das Dorf am See geschaffen.

Bei der Einweihung am Wochenende überzeugten sich neben rund 30 anderen Gästen auch Simmeraths stellvertretender Bürgermeister Bernd Goffart, Ortsvorsteher Christoph Poschen und der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck über den herrlichen Ausblick vom Schlachteberg über den Obersee bis hinauf zum Aussichtspunkt Schöne Aussicht.

Ortsvorsteher Poschen lobte das ehrenamtliche Engagement von Herbert Nießen und seiner Helfercrew und sprach von einem „Panoramablick in Perfektion“.

Der neue Aussichtspunkt ist ohne Zweifel auch ein gärtnerisches Kleinkunstwerk geworden, in dessen Mitte ein beachtliche Bruchsteinmauer steht. Davor ist eine Sitzgruppe platziert, die von einem selbst angefertigten Holzkreuz flankiert wird. Ein Stufenweg mit Steinplatten und Edelstahlgeländer bindet den Aussichtspunkt direkt den Eifelsteig an, der oberhalb von Einruhr durch die Hangwiesen führt.

Das geschulte Auge sieht, dass hier viel Erde bewegt wurde. „32 Tonnen Material sind hier verarbeitet worden. Vom Fertigbeton, über Bruchsteine bis hin zu Natursteinplatten“, erklärt Nießen dazu. 514 Arbeitsstunden haben Nießen und eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern investiert.

Hilfe durch Sponsoren

Allein 365 Stunden hat der umtriebige Ideengeber dabei für sich selbst notiert und 3000 Euro aus der eigenen Geldbörse in das Projekt gesteckt. Hinzu kam Unterstützung durch Sponsoren. Mehrere Unternehmen aus Simmerath sowie der Bauhof der Gemeinde traten hier hilfreich in Erscheinung.

Seine Helfer will Nießen bei der Einweihung auch erwähnt haben. Christoph Hüpgen, Peter Berners, Gregor Breuer und Ehefrau Doris standen ihm unterstützend zur Seite.

Wer die Anlage nach Fertigstellung sieht, glaubt kaum, dass sie in der Rekordbauzeit von zwei Monaten geschaffen wurde.

Ortsvorsteher Poschen stellte abschließend zu dem neuen Highlight am Eifelsteig beeindruckt fest: „Das nötigt schon Respekt ab“. Einen Namen hat der neue Aussichtspunkt auch bereits erhalten. Den Rastplatz von „Herbert´s Eck“ werden künftig sicher viele Wanderer des Eifelsteigs nutzen, um den herrlichen Ausblick zu genießen.

(ani)
Mehr von Aachener Zeitung