Monschau: Noch ein letzter Blick auf das alte Vennbad

Monschau: Noch ein letzter Blick auf das alte Vennbad

Das 40 Jahre alte Vennbad in Monschau gehört der Vergangenheit an. Die Abrissbagger leisten in diesen Tage ganze Arbeit, um das Gebäude dem Erdboden gleichzumachen. Wer noch einem Blick auf die alte Bausubstanz werfen möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten.

Der Generalübernehmer für das Vennbad-Projekt, die Firma Derichs und Konertz, hat im kleinen Laufenbachtal die Großbaustelle eingerichtet. Nächste Woche soll das Baustellenschild aufgestellt werden, damit Bürger und Besucher über die Maßnahme im Bilde sind. Dennoch handelt es sich nur um einen Teilabriss, denn der Kellerbereich des Vennbades bleibt vom Abriss verschont und wird in den Neubau integriert.

Die Rohbauarbeiten sollen im September abgeschlossen sein. Dieser Zeitpunkt soll auch nach Möglichkeit eingehalten, steht die Baumaßnahme am Vennbad doch in direktem Zusammenhang mit einer Straßenbaumaßnahme, die der Landesbetrieb Straßenbau plant. Im Bereich Burgring (Umgehungsstraße) ist eine umfangreiche Sanierung geplant, um die Wasserführung neu zu regeln. Im Bereich Biesweg wird in diesem Zusammenhang auch ein Regenbecken gebaut. Wenn der Landesbetrieb mit den Arbeiten beginnt, soll der schwere Baustellenverkehr zum Vennbad im Wesentlichen abgeschlossen sein.

Die Bürger sollen die Möglichkeit haben, sich kontinuierlich über den Fortgang der Arbeiten am Vennbad zu informieren. Die Firma Derichs und Konertz wird in den nächsten Tagen auf ihrer Internetseite ein spezielle Seite mit Webcam für das Projekt in Monschau einrichten.

Kürzlich hatte die Stadt Monschau das Pilotprojekt Vennbad bei bei der Wirtschaftswoche in Berlin vorgestellt, ein Projekt, das als Vorbild bei vielen Kommunen auf Interesse stieß, weil in einem einzigen Vergabeverfahren Planung, Bau und Wartung an nur ein Unternehmen vergeben wurden.

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