Nordeifel: Nichts geht auf der B258: Monschauer Burgring gesperrt

Nordeifel: Nichts geht auf der B258: Monschauer Burgring gesperrt

An Regentagen ist es besonders deutlich zu sehen. Das Wasser sucht sich vom Burgring in Monschau Richtung Biesweg seinen eigenen Weg. Regelmäßig sickert dort auch Regenwasser in die Fahrbahn, was die Asphaltdecke auf Dauer instabil werden lässt.

Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, wird die Fahrbahndecke von Freitag, 10. Oktober, bis Montag, 13. Oktober, zwischen Abzweig St. Vither Straße und der Bliesweg-Kurve erneuert. Weil dafür eine Straßensperrung notwendig ist, werden Umleitungen eingerichtet.

Ab Freitagabend 18 Uhr wird der Streckenabschnitt des Burgrings für den Durchgangsverkehr zwischen dem Kreisverkehrsplatz Flora und dem Abzweig Bundesstraße 399 nach Kalterherberg voll gesperrt, teilte Landesbetrieb Straßenbau NRW am Mittwoch mit. Montagmorgen ab fünf Uhr soll die Sperrung voraussichtlich wieder aufgehoben sein.

Diese Baumaßnahme ist zugleich der Auftakt einer aufwendigen Sanierung des Burgrings auf einer Länge von circa zwei Kilometern, die insgesamt zwei Jahre dauern soll. Im Zuge der Bauarbeiten wird auch der Aussichtspunkt „Kaiserblick“ wieder neu aufgebaut.

Neben den Sanierungen der Fahrbahndecke, die im Laufe der Jahre einige Risse und Ausbrüche bekommen hat, wird auch die Entwässerung gebündelt zu den beiden neuen Absetzbecken am Biesweg und an der Laufenstraße geleitet.

Während der ersten Bauarbeiten an der Strecke am kommenden Wochenende gibt es eine großräumige Umleitung. Diese führt Autofahrer über Mützenich und ist bereits ab Imgenbroich ausgeschildert.

Anlieger können ihre Grundstücke außerhalb des gesperrten Teilstücks von beiden Seiten erreichen. „Die Innenstadt ist über den Kreisverkehrsplatz und die St. Vither Straße von der jeweiligen Seite aus erreichbar“, erläutert Bernd Aulmann vom Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Eine weitere Vollsperrung des Burgrings wird es während der gesamten Osterferien 2015 geben. Ansonsten sollen Bauampeln den Durchgangsverkehr aufrecht erhalten. Die Baumaßnahme kostet insgesamt 10,5 Millionen Euro.

Während der gesamten Bauphase wird ein eigenes Baubüro im Monschauer Rathaus eingerichtet. Dort beantworten Helmut Schmitz von der Bauaufsicht und seine Mitarbeiter, Fragen und versuchen Lösungen für auftretende Probleme zu finden. Sie sind in den Räumen 305 und 306 oder telefonisch unter Telefon 02472/81-256 und -277 erreichbar.

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