Aachen/Simmerath: Neues Modell für Zukunft des Simmerather Krankenhauses

Aachen/Simmerath: Neues Modell für Zukunft des Simmerather Krankenhauses

Die Städteregion Aachen geht im Kampf um den Erhalt des akut gefährdeten St.-Brigida-Krankenhauses in Simmerath in die Offensive. So wird der Erzbischof von Köln aufgefordert, seine aufgestellten Bedingungen für den Verkauf des Hauses zurückzunehmen.

Joachim Kardinal Meisner fordert unter anderem den Verzicht auf Abtreibungen und sonstige Maßnahmen mit schwangerschaftsbeendender Wirkung. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: „Der Erzbischof ist der ausschließliche Schlüssel zum Verkauf des Krankenhauses.”

Um ein Scheitern zu verhindern, schlägt die Städteregion einen neuen Weg ein: So soll das bislang von den Maltesern geführte Krankenhaus nicht wie ursprünglich geplant sofort auf eine neue Trägergesellschaft übertragen werden. Vielmehr favorisiert Etschenberg nun „als zweitbeste Lösung” ein sogenanntes Geschäftsbesorgungsmodell unter Federführung des Medizinischen Zentrums (MZ) der Städteregion.

Dem müssen die Malteser, die im Rahmen dieses Modells Eigentümer des Krankenhauses bleiben, noch zustimmen. Ziel bleibt jedoch die Übertragung des Hauses auf eine neue Trägergesellschaft, der neben dem MZ noch weitere Krankenhäuser aus der Region angehören sollen. Wann, das ist noch offen.

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