Neuer Kalender des Heimatvereins Kalterherberg

Faszinierende Motive aus dem Ort : Neuer Kalender für Kalterherberg im bewährten Format

Als der Heimatverein Kalterherberg 2012 den ersten Kalender mit Bildern aus dem Ort herausgab, wartete der Vorstand gespannt auf die Reaktion aus der Bevölkerung. Die fiel überaus positiv aus. Die gesamte Erstauflage ging wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln über die Ladentische.

Bis zu den Feiertagen zum Jahresende waren alle Kalender verkauft. Das ermutigte den Vorstand, für die Folgejahre regelmäßig einen Kalender neu aufzulegen. Gegenüber der Erstauflage stieg die Gesamtauflage bis heute sogar noch an. Aus dem Archiv des Heimatvereins und aus privaten Sammlungen finden sich immer wieder neue Motive, die eine Veröffentlichung wert sind.

Häuser, Personen, Landschaften

Format und Struktur des Kalenders haben sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert. Das Deckblatt zeigt ein altes Bauernhaus aus der Elsenborner Straße. Dort steht heute unter der Hausnummer 18 das Haus Alt. Dann folgt eine Gesamtübersicht aller Bilder des Kalenders. Für jeden Monat wird in einem gesonderten Blatt ein Motiv vorgestellt. Zu diesen Motiven zählen alte Häuser, Personengruppen und Landschaften. Die Bildauswahl ist so zusammengestellt, dass alle Ortsteile irgendwo im Kalender vertreten sind. Die Bilder stammen aus dem Archiv des Heimatvereins oder aus privaten Sammlungen, die dem Verein für diesen Kalender überlassen wurden.

Den Anfang in dieser wechselnden Bildfolge macht eine Gruppenaufnahme aus der Zeit um 1935 auf den Treppenstufen zur Norbertuskapelle. Dann folgt ein altes Bauernhaus aus der Elsenborner Straße (Höffjes Lennert) und auf dem nächsten Kalenderblatt aus der Engelgasse das alte Haus „Bäckisch“. Aus dem benachbarten belgischen Leykaul wird die Villa Max Dinkler vorgestellt. Professor Max Dinkler war Chefarzt am Luisenhospital in Aachen. Heute wird das Haus von einem belgischen Offizier aus dem Lager Elsenborn bewohnt. Aus dem Nachlass von Rektor Johannes Alt stammt eine Aufnahme der jährlichen Prozession zur Richelsley. Die Aufnahme entstand um 1935.

Ein Ausblick auf einen kleineren Streckenabschnitt der früheren Vennbahn zwischen den Bahnhöfen Kalterherberg und Sourbrodt ist auch dabei. Dem Säubern der Waldbeerenernte ist ein weiteres Motiv aus der Elsenborner Straße vorbehalten. Ein mit Heu beladener Ochsenkarren, diesmal aus Kleinfrankreich, fehlt auch nicht im Kalender. Der frühere Dreschplatz an der Monschauer Straße in der Nähe der Kirche wird auch vorgestellt. Eine Ansicht von Kloster Reichenstein und des alten Vennhofs enthält der neue Kalender ebenfalls. Zum Jahresende schließt er mit einem Bild der Großfamilie Goffart, die im Messeweg, heute Hausnummer 72, gewohnt hat.

Zu beziehen ist der Kalender 2019 bei den Vorstandsmitgliedern und den bekannten Verkaufsstellen in der Ortsmitte, im Lebensmittelgeschäft Lambertz und bei der Sparkasse. Mitglieder des Heimatvereins werden auch von Haus zu Haus die Kalender anbieten. Der Preis bleibt unverändert bei 7 Euro. Der Heimatverein hofft, auch in diesem Jahr wieder mit einer gelungenen Bildauswahl auf ein großes Kaufinteresse im Ort und bei ehemaligen Dorfbewohnern.