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Simmerath: Neue Kräfte für Simmerath

Simmerath : Neue Kräfte für Simmerath

Zufrieden konnten die Mitglieder des Kammermusikkreises Simmerath (KMK) bei ihrer Jahresversammlung im Hotel zur Post in Simmerath auf das vergangene musikalische Jahr zurückblicken.

Die Resonanz auf die zahlreichen Konzerte hat ihre Arbeit bestätigt und vier neue Musiker bereichern das einzige klassische Ensemble der Nordeifel.

Mehr Gespräche

Vorsitzender Bernd Rietfort wünschte sich, nach herzlichem Dank an die Musiker, dass in Zukunft neben dem Musizieren das „Miteinander ins Gespräch kommen” mehr Raum gewänne.

Eveline Reisener erinnerte in ihrem Rückblick an Besonderheiten und markante Punkte des Jahres 2003.

35 Proben

Die insgesamt 35 Proben, in denen das Orchester sich auf die fünf Aufführungen vorbereitete, fanden im neuen Raum des ehemaligen Caritasgebäudes an der Bickerather Straße statt .

Erstmalig hatte der KMK bei der Gestaltung des Ostergottesdienstes in der Simmerather Kirche mitgewirkt, im Mai folgte zum schon 12. Male ein Auftritt in der evangelischen Kirche Monschau.

Gelungene Überraschung

Als gelungene Überraschung hatte das Orchester im Juli seinem Ehrenmitglied, der langjährigen Geigerin Bertel Santen ein Ständchen zum 80. Geburtstag gebracht. Das Echo auf das traditionell große Adventskonzert in Simmerath war bei vollbesetzter Kirche außerordentlich positiv gewesen.

Trotz nur kurzer Probezeit gelang auch die musikalische Gestaltung der Messe am zweiten Weihnachtsfeiertag mit gutem Erfolg.

Eine Flötistin, zwei Bratschisten, sowie ein Geiger stießen im Laufe des Jahres zum KMK, leider gingen aber auch junge Mitspieler durch Wegzug und Studienbeginn dem Orchester verloren, das zur Zeit 20 feste und fünf gelegentlich mitspielende Mitglieder hat.

Finanzielles Plus

Stand 2003 für den Kammermusikkreis musikalisch alles zum Besten, so gilt dies erfreulicherweise auch für seine finanzielle Situation. Kassiererin Ingrid Frank konnte berichten, dass man mit gutem Plus ins neue Jahr gehe, was nicht zuletzt den großzügigen Spenden der 30 Fördermitglieder zu verdanken ist.

Von einem „strammen letzten Halbjahr” sprach Dirigent Friedhelm Schütz und er fügte hinzu: „Mir macht es einen Höllenspaß, mit euch zu musizieren, das ist mein Lebenselixier”.

Ansonsten steht wiederum die Gestaltung der Ostermesse auf dem Plan, der Auftritt in der evangelischen Kirche Monschau, die Mitwirkung bei der Festmesse zum 125-jährigen Bestehen des Simmerather Kirchenchores und last not least die musikalischen Advents- und Weihnachtsaktivitäten.