Kesternich: Neue Haltestelle für den Schulbus in Kesternich

Kesternich : Neue Haltestelle für den Schulbus in Kesternich

Ein neuer Spielplatzschrank auf dem Spielplatz in Kesternich, eine neue Bushaltestelle am Pfarrer-Denis-Platz im Oberdorf für den Schulbus und eine defekte Ampelschaltung waren prägende Themen auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Kesternich.

Zu dieser konnte der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, Ulrich Offermann, der den erkrankten Vorsitzenden Jürgen Bruckmann vertrat, acht der gut 40 Mitglieder begrüßen.

„In meinem ersten Jahr als Ortsvorsteher hat sich einiges getan. Es war sehr spannend, und viele Dinge waren nicht so schlimm, wie ich sie erwartet hatte“, zog Sascha Schmitz eine kurze Bilanz in seinem ersten Bericht als Ortsvorsteher. Neben dem prägenden Thema der Umnutzung der Grundschule zum Kindergarten erklärte Schmitz, dass am Pfarrer-Denis-Platz, unabhängig von der bereits bestehenden Bushaltestelle des ÖPNV, eine weitere für den Schulbus eingerichtet werden soll. Somit soll eine bessere Anbindung für die Kinder im Oberdorf geschaffen werden.

Den neuen Spielplatzschrank auf dem Spielplatz am Kesternicher Dorfplatz hob der Ortsvorsteher in seinem Jahresbericht positiv hervor. „Das ist eine sehr gute Sache, denn ab sofort kann Spielzeug vor Ort untergestellt und gelagert werden“, so Schmitz. In naher Zukunft, wenn der Frühling den Durchbruch geschafft habe, werde es hier auch noch ein eigenes Einweihungsfest geben.

Der Ortsverband hat Ende letzten Jahres einen kleinen, eintägigen Weihnachtsmarkt in Kesternich auf die Beine gestellt. Unterstützt wurde man hier von den beiden Musikvereinen Diana Kesternich und dem Trommler- und Pfeiferkorps. Der Weihnachtsmarkt sei sehr gut angenommen worden, soll aber in keinem Falle eine Konkurrenz zum Glühweinmarathon darstellen, betonte Schmitz. Der komplette Erlös sei den Ortsvereinen zugutegekommen.

Zum Baugebiet am alten Sportplatz gab Sascha Schmitz bekannt, dass mehrere Bauherren einen baldigen Baubeginn geplant hätten. Abschließend ging der Ortsvorsteher noch auf die Straßeninstandsetzung in der Rüstenstraße ein: „Es sieht zwar ein wenig aus wie Flickwerk, aber dadurch, dass eine Reparatur vorgenommen wurde, mussten die Anwohner nicht belastet werden. Bei einer kompletten Sanierung wären dagegen wieder Anliegerbeiträge angefallen.“

Dies sei eine tolle Sache für die Anwohner und in den nächsten Jahren werde man die Straßen eventuell noch weiter ausbessern, wenn sich eine Lücke im Haushalt finde. Auch die Straßeninstandsetzung in der Maarstraße sei ein Projekt, das in diesem Jahr auf dem Plan stehe, erläuterte Schmitz, der ein sehr positives Fazit nach seinem ersten Jahr als Ortsvorsteher zog.

Ein Dorn im Auge war für Ulrich Offermann die defekte Ampelschaltung in Kesternich. „Wir waren zwar im Kontakt mit Straßen-NRW, aber die Schaltung hat viele Monate nicht richtig funktioniert“, erklärte er. Die Zeitintervalle und Abstände seien bei der neuen Schaltung verändert worden, was zu Verärgerung in der Politik, bei Anwohnern und Gästen gesorgt habe. Inzwischen laufe die Schaltung wieder normal. Positiv war für ihn die Entwicklung des Baugebietes „Im Dreieck“. „Das Baugebiet war lange Zeit schwierig und ist erst schleppend angelaufen, aber inzwischen zu einer richtigen Erfolgsgeschichte geworden“, so Offermann.

Bernd Goffart lobte als Gemeindeverbandsvorsitzender ebenfalls die geplante Umnutzung der Grundschule in Kesternich, bevor er kurz auf die Gesamtlage der Gemeinde Simmerath zu sprechen kam. „Wir werden dieses Jahr zwar mit einem Defizit von 1,6 Millionen Euro abschließen, haben aber auf der anderen Seite deutlich mehr Schulden abgebaut“, unterstrich Goffart.

Ziel sei es, ohne Steuerhöhungen weiter Schulden abzubauen, um den folgenden Generationen eine gute Grundlage mit auf den Weg zu geben. Er hob hervor, dass die Grund- und Gewerbesteuern im Gegensatz zu angrenzenden Kommunen und Städten, teilweise deutlich niedriger seien. „Aufgrund des aktuell niedrigen Zinsstandes ist die Lage im Moment sehr günstig, so dass wir den Haushaltsausgleich für 2020/2021 anstreben.“

(maxs)
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