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Nach Corona-Ausfällen: Neue digitale Services: Förderung für Eifel Tourismus GmbH

Nach Corona-Ausfällen : Neue digitale Services: Förderung für Eifel Tourismus GmbH

Fotos, Videos und zielgruppenspezifische Texte werden erstellt. Kampagne für Auslandsmarkt geplant. Mediendatenbank soll realisiert werden.

Die Eifel Tourismus (ET) GmbH freut sich über zwei weitere positive Förderbescheide der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz: Der Antrag für das „REACT-EU-Programm für den Tourismus in der Eifel und der Region Aachen“ im Reiseland Nordrhein-Westfalen ist genehmigt worden, ebenso das Rheinland-Pfälzer Förderprojekt „ReStart III – Marketingförderung im Tourismus“ für die Jahre 2022 und 2023 zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie.

Die Pandemie hat im Tourismus in der Eifel Spuren hinterlassen. Gleichzeitig wirken die anstehenden Aufgaben aber auch wie ein Katalysator in Bezug auf die Digitalisierung der Region, stellt die ET fest, die als treibende Kraft in der Eifel fungiere und an der Seite ihrer Partner in der Region stehe.

Eine Million für Eifel und Aachen

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ Gelder zur Verfügung gestellt. Eine Million Euro fließen nun zusätzlich in die Region NRW-Eifel und Stadt Aachen.

Mit den Geldern aus dem REACT-EU-Programm setzt die ET unter anderem folgende Maßnahmen um: 40 Fototage zu den Themen Wandern, Radfahren und Familie und bestehenden Points of Interest (POIs) sind geplant, um Fotos und Videos zu erstellen. Es werden 315 zielgruppenspezifische Texte erstellt, die für den Auslandsmarkt in Niederländisch, Englisch und Französisch übersetzt werden. Die neuen Texte und Fotos werden grundsätzlich open-data-fähig sein, damit sie in den „Open Data Hub NRW“ eingestellt werden können.

Für den Auslandsmarkt (Beneluxländer) ist eine Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Tourismus NRW und der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) geplant. Grundlage dafür bilden die neuen Texte und Fotos; Neue digitale Services, wie beispielsweise eine Mediendatenbank, werden realisiert.

Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Tourismus in der Eifel mit 520.000 Euro. Dazu zählen Fördermaßnahmen wie die ReStart-Programme I bis III des Landes, um den Aufbau digitaler Kompetenzen zu forcieren und gezieltes Contentmarketing zu betreiben. 200.000 Euro stehen neu für digitale sowie Printmarketingkampagnen und die Erstellung von Premiumcontent (Text und Bild) zur Verfügung; 200.000 Euro werden für das Digitalmanagement in den touristischen Regionen zur Verfügung gestellt. Damit werden Fortbildungsmaßnahmen finanziert, unter anderem die Ausbildung von E-Coaches. An dieser Fortbildung können ausschließlich nur Mitarbeiter der lokalen Tourismusinformationen aus der Eifel teilnehmen. 120.000 Euro gab es bereits für Marketingmaßnahmen in den Jahren 2021 und 2022. Es wurden sowohl im Print- wie auch im Digitalbereich Kampagnen durchgeführt, um für die Eifel in unterschiedlichen Medien und auf verschiedenen Kanälen zu werben.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt zum großen Teil noch in diesem Jahr, reicht aber bis in den Juni 2023 hinein.

Die Corona-Pandemie hatte im Tourismus in der Eifel einen massiven Einbruch zur Folge. Laut Berechnungen des Marktforschungsinstituts DWIF verzeichneten die Betriebe 2020 gegenüber dem Vorjahr Umsatzausfälle in Höhe von rund 520 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund investieren die Länder in verschiedene Förderprogramme. „Wir sind dankbar für die große Unterstützung und sehen optimistisch in die Zukunft“, resümiert Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH.

(red)