Kesternich: Neue Ära für den TSV Kesternich bricht an

Kesternich : Neue Ära für den TSV Kesternich bricht an

Es war eine besondere Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich. Denn zum ersten Mal fand sie nicht mehr im altehrwürdigen Kesternicher Sportheim, sondern in der ehemaligen Grundschule statt. Gleichzeitig war es aller Voraussicht nach die letzte Mitgliederversammlung vor dem Umzug in die neue Heimat auf der Kesternicher Höhe.

Abteilungsleiter Manfred Nießen konnte über 20 Aktive in den Räumlichkeiten der alten Grundschule begrüßen, um über aktuelle und zukünftige Dinge zu berichten. „Die Arbeiten an unserem neuen Sportzentrum sind in vollem Gange, und der Umzug wird immer konkreter“, sagte Nießen zu Beginn. Dann heißt es auch für die mit zurzeit sieben aktiven Mannschaften größte Abteilung im Verein, von der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn Abschied zu nehmen und nach Kesternich umzuziehen.

Der neue Komplex, der am Ortsrand auf der Kesternicher Höhe entsteht, wird aus einer Sporthalle, einem Dorfgemeinschaftshaus für diverse Anlässe, sowie einem Kunstrasenplatz für den SV Nordeifel bestehen. Der Umzug soll, wenn alles planmäßig läuft, bereits zu Beginn der neuen Saison Anfang September erfolgen.

Die Vereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung, die üblicherweise im April oder Mai stattfinden, sollen zur Einweihung der neuen Heimstätte nicht wie sonst in der Simmerather Dreifachhalle stattfinden, sondern in der vereinseigenen Spielstätte. Doch bis dahin wartet noch einiges an Arbeit, und auch die Phase der Eigenleistung, in der die Vereinsmitglieder zur Mitarbeit aufgerufen sind, steht noch bevor.

Nachdem der Vorstand im Verlauf der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet wurde, berichteten neben dem Abteilungsleiter der Sportwart, der Kassierer, die Damenmannschaft sowie der Kassierer und der Jugendwart von den Saisonverläufen der einzelnen Mannschaften sowie von der Finanzlage im abgelaufenen Jahr. Im Bericht des Jugendwartes, der in diesem Jahr stellvertretend vom Zweiten Abteilungsleiter Uli Theves vorgetragen wurde, deuteten sich einige Schwierigkeiten an. „Unser aktueller Jugendwart wird sich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl stellen, so dass hier dringender Handlungsbedarf besteht“, so Theves. Auch insgesamt lasse die Motivation der Jugendlichen im Training zurzeit etwas zu wünschen übrig. Sofern hier nicht zeitnah helfende Hände gefunden würden, sei es absehbar, dass zur nächsten Saison zum ersten Mal seit vielen Jahren keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden könne.

Abschließend standen die turnusmäßigen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Manfred Nießen, Matti Kuballa, Martina Hoß sowie David Krämer wurden alle einstimmig für zwei weitere Jahre als Abteilungsleiter, Kassierer, Damenwartin sowie Besitzer wiedergewählt. Christopher Stollenwerk wurde neben Jonathan Kaulard als Zweiter Kassenprüfer gewählt, während Jugendwart Wolfgang Theves, der stellvertretende Abteilungsleiter Uli Theves sowie Sportwart Max Stollenwerk für ein weiteres Jahr im Amt bleiben.

(maxs)
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