1. Lokales
  2. Eifel

Nordeifel: Nationalpark zum Erlebnis machen

Nordeifel : Nationalpark zum Erlebnis machen

Gesucht werden engagierte Wander- und Naturfreunde, die im Nationalpark Eifel ehrenamtlich als Waldführer/innen arbeiten.

Ihre Aufgabe: Gruppen den Besuch im Nationalpark zu einem Erlebnis zu machen, sie über Fauna und Flora, über Geschichte und besondere Vorkommnisse zu informieren. Waldführer werden auf ihre Einsätze vorbereitet, so besuchen Lehrgänge, absolvieren Probeführunegn, legen eine Prüfung ab und erhalten am erfolgreichen Ende ein Zertifikat.

Am Mittwoch wurde das Projekt „Schulung von Waldführer/innen für den Nationalpark” vorgestellt. Dazu waren alle beteiligten Institutionen ins Bürgerhaus gekommen. Gekommen waren aber auch zahlreiche Männer und Frauen, die bereit sind, sich als Waldführer/in schulen zu lassen.

„Das Interesse ist riesengroß”, freute sich Direktor Hennig Walter vom Staatlichen Forstamt Schleiden. Dort wird auch die zuständige Stelle eingerichtet, die die Exkursionen in den Nationalpark und den Einsatz der Waldführer koordiniert. Mit der Aufgabe wurde der Forstbeamte Bernd Dickmann betraut.

Jeder, der an einer Ausbildung interessiert ist, ist willkommen, sagte Hennig Walter, der deutlich machte: Um den Bedarf decken zu können, werden bis zu 300 Waldführer/innen benötigt. Er bittet um Verständnis, wenn nicht gleich im ersten Jahr alle Interessenten ausgebildet werden können. Walter: Jeder, der Interesse hat, kommt an die Reihe.”

Im ersten Lehrgang werden 24 Plätze eingerichtet, ein zweiter Lehrgang ist für 2004 geplant. Der Lehrgang umfasst 70 Unterrichtsstunden, die an zwei Wochenenden (28./29. Februar und am 27./28. März) und an einem Wochenende vom 26. bis 30. April stattfinden. Diese Seminarwoche ist als Bildungsurlaub anerkannt.

„Der Qualitätslevel der Waldführer muss hoch sein, denn der Besucher erwartet Qualität”, sagte Forstdirektor Henning Walter.

Die Waldführer/innen müssen fähig sein, den Besuchern die Naturparkidee zu vermitteln, sie über Natur und Landschaft, Menschen und Geschichte sicher zu informieren und den gruppen den Besuch im Nationalpark zu einem Erlebnis zu machen.

Anmeldungen bis 15. Januar 2004 beim Staatlichen Forstamt in Gemünd (künftig „Nationalparkforstamt Eifel”), 02444/9510-0, www.nationalpark-eifel.de. oder bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) in Recklinghausen, 02361/305-345 oder im Internet.