Mechernich-Kommern: „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern : „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Von Ziegen vor dem kleinen Milchwagen und Zugochsen bis zu schweren Kaltblütergespannen, die voll beladene Erntewagen ziehen: Mit einem großen Korso, an dem rund 60 Arbeitstiere teilnehmen, beginnt am Samstag, 20. September, um 12 Uhr und am Sonntag, 21. September, um 11 Uhr im LVR-Freilichtmuseum Kommern wieder die große Rückschau in die bäuerliche Arbeits- und Lebenswelt in der Herbstzeit.

Auf der Traditionsveranstaltung „Nach der Ernte“ werden in den Bauernhöfen des Museums wieder viele haus- und landwirtschaftliche Arbeiten gezeigt, die Dorfwerkstätten sind in Betrieb, im Museumswald rücken Kaltblutrösser schwere Baumstämme und die Äcker werden im Pferdeanspann bestellt.

„In diesem Jahr bildet historische Landtechnik einen Schwerpunkt“, kündigt Dr. Michael H. Faber, stellvertretender Museumsleiter, an: „Zwei alte Dreschmaschinen sind im Einsatz, Arbeitstiere und Oldtimer-Traktoren ziehen Ackergeräte, die heute kaum noch jemand kennt, und wir zeigen auch einen der ersten Mähdrescher, der mit einem VW-Motor ausgestattet ist.“

Kinder und Erwachsene können beim Dreschen, Garbenbinden und bei vielen anderen Arbeiten mitwirken. „Nach der Ernte“ ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem WaldPädagogikZentrum Eifel (WPZ) des Landesbetriebs Wald und Holz NRW. Was noch zu erleben sein wird, erfährt man unter www.kommern.lvr.de.