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Nationalpark Eifel: Nach der Corona-Pause gibt es wieder Ranger-Touren

Nationalpark Eifel : Nach der Corona-Pause gibt es wieder Ranger-Touren

2020 wurde der Nationalpark Eifel von Besuchern überrollt. Nach Corona-Einschränkungen und Hochwasser normalisiert sich die Lage. Die Ranger-Touren beginnen wieder, Wanderwege sind geräumt.

Nach einer fast eineinhalb Jahre langen Pause wegen der Coronavirus-Pandemie bietet der Nationalpark Eifel wieder geführte Ranger-Touren an. Die kostenlosen Wanderungen gebe es derzeit von Montag bis Freitag, Interessierte könnten ohne Anmeldung kommen, teilte der Nationalpark mit.

Normalerweise nehmen im einzigen Nationalpark von NRW jährlich Tausende Menschen daran teil. Die Touren dauern nach Angaben einer Sprecherin zwischen über zwei und fünf Stunden und beginnen an unterschiedlichen Treffpunkten. Die Nationalparkwächter sind an ihren markanten Ranger-Hüten zu erkennen.

Das Corona-Jahr 2020 hatte dem seit 2004 bestehenden Nationalpark erstmals ein Millionenpublikum beschert: Über 1,3 Millionen Gäste kamen. An den großen Zugängen des 11 000 Hektar großen Waldgebiets im Westen von NRW werden Besucher automatisch gezählt. Um nicht noch mehr Besucher anzulocken, wurde auf Werbung verzichtet.

Vier Wochen nach der Hochwasserkatastrophe sind die wichtigsten Wanderwege in dem Gebiet wieder frei. „Große Teile der Nationalpark-Region sind von den Zerstörungen des Flutereignisses verschont geblieben“, hieß es. Allerdings gebe es in den besonders von der verheerenden Flut betroffenen Orten des Schleidener Tals, etwa in Gemünd, noch Einschränkungen, etwa bei der Gastronomie.

Die Verwaltung des Nationalparks war selbst überschwemmt: Bis zu 1,30 Meter hoch hat das Wasser den Angaben zufolge in Hauptgebäude und angrenzenden Büros gestanden. Sie müssen kernsaniert werden.

(dpa)