Konzen: Musikalische Weihnachtsreise mit dem Mandolinenorchester

Konzen: Musikalische Weihnachtsreise mit dem Mandolinenorchester

Neben dem Frühjahrskonzert zählt auch das Konzert zur Vorweihnachtszeit zum festen Bestandteil des jährlichen Terminkalenders des Konzener Mandolinenorchesters. Beim diesjährigen Konzert, das turnusgemäß immer am 1. Advent durchgeführt wird, wirkten neben dem Orchester auch noch das Gitarrenensemble sowie die Sängerin Marga Förster aus Mützenich mit.

Renate Willems, die 1. Vorsitzende des Mandolinenorchesters, zeigte sich erfreut darüber, dass trotz des schönen Wetters viele Besucher den Weg zur Konzener Pfarrkirche gefunden hätten. „Ich hoffe, sie finden beim heutigen Konzert Gelegenheit, den hektischen Alltag einmal zu vergessen, um sich ruhig und besinnlich auf die Weihnachtszeit vorzubereiten“, war ihr frommer Wunsch.

Beate Mießen trug während des Konzertes einige besinnliche Texte vor. Claudia Cremer gab Erläuterungen zu den einzelnen Musikstücken. Das Gitarrenensemble des Konzener Mandolinenorchesters, das von Otto Völl dirigiert wurde, stimmte die Konzertbesucher mit Leichte Sonatinen von Joseph Küffner sowie mit Nowhere man und All my loving, zweier Songs, die von John Lennon und Paul McCartney in den Jahren 1963 bzw. 1965 komponiert wurden, auf das vorweihnachtliche Konzert ein.

Weiterhin gehörten zum Repertoire des Gitarrenensembles Weihnachtslieder wie Alle Jahre wieder und Ihr Kinderlein kommet. Die Kinder werden von Andrea Hennicken und Renate Huppertz ausgebildet. Das Mandolinenorchester unter Dirigent Otto Völl trat erstmals mit Concerto für Solo und Orchester von Alessandro Scarlatti und Siegfried Behrend in Erscheinung. Unüberhörbar setzte dabei Solistin Claudia Cremer ihre Mandoline ein. Mit vier Stücken von Robert Schumann (Knecht Ruprecht, Fürchtenmachen, Kuriose Geschichte und Lied der italienischen Marinari) erzählte das Orchester eine musikalische Geschichte.

Anschließend traten das Mandolinenorchester sowie die Sängerin Marga Förster aus Mützenich erstmals gemeinsam auf der Bühne mit Abide with me von W.H. Monk/C. Petrie, dem Ave Maria von Franz Schubert und mit Can you feel the love tonight von Elton John auf. „Was wäre die Adventszeit ohne Weihnachtslieder? Es gibt kaum ein Land, das so viele Weihnachtslieder singt, wie hier in Deutschland“, wusste Claudia Cremer zu berichten. Das Orchester präsentierte dem Publikum nach alpenländischen Volksweisen die Kleine Weihnachtsmusik von C. A. Scherber, Auszüge aus der Europäischen Weihnachtssuite von Lothar Graap sowie Stimmungsbilder für Zupforchester bei Zur Weihnachtszeit von Konrad Wölki.

Abschließend stimmten das Mandolinenorchester, Sängerin Marga Förster sowie die Konzertbesucher in das bekannte Weihnachtslied O du fröhliche ein. Lang anhaltender Beifall des Publikums waren zum einen für das Orchester und die Sängerin eine Bestätigung für ein gelungenes Konzert, zum anderen aber auch die Aufforderung für eine Zugabe. Renate Willems dankte Dirigent Otto Völl für die hervorragende Arbeit mit dem Orchester und der Pfarre, die die Kirche für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte.

(ame)