Nordeifel: Mützenichs und Eicherscheids Zweite mit vielen Toren

Nordeifel: Mützenichs und Eicherscheids Zweite mit vielen Toren

Torhungrig zeigten sich in der Aachener Kreisliga C4 am 3. Spieltag die Nordeifelteams von Germania Eicherscheid II und Aufsteiger TuS Mützenich II. Beide erzielten ein halbes Dutzend Tore.

Da Hertha Strauch mit den Toren geizte und bei Eintracht Verlautenheide nur zu einem torlosen Remis kam, tragen nur noch Germania Eicherscheid II und die SG Höfen/Rohren eine blütenweise Weste.

Nach zwei Niederlagen meldete Aufsteiger TuS Mützenich II sich mit einem 6:0-Sieg gegen Mitaufsteiger FV Haaren III in der neuen Umgebung an. Michael Classen und zwei Treffer von Fabian Schleth sorgten zum Seitenwechsel für eine beruhigende Führung. Dario Gombert erhöhte auf 4:0, Marius Nebgen und Thomas Klee machten das halbe Dutzend voll. Wenige Minuten vor dem Abpfiff sah noch ein Gästespieler die gelb-rote Karte. „Das war eine gute Leistung und ein verdienter Sieg, der vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist“, war TuS-Trainer Karl Volpatti, der keine nennenswerte Torchance des Gegners zählte, nach dem ersten Erfolgserlebnis in der neuen Umgebung hochzufrieden.

Das war auch Michael Behrendt, Trainer von Eicherscheid II, nach dem 6:0-Erfolg bei VfB 08 Aachen: „Eigentlich war zur Halbzeit — da führten wir 4:0 — schon die Luft raus.“ Gabriel Gostek, Marcel Reinartz, Tobias Schmidt und Robin Grundbrecher hatten für die komfortable Pausenführung gesorgt. Robin Grundbrecher und Marcel Reinartz bauten bis zur 60. Minute den Vorsprung auf 6:0 aus. „Wir hätten deutlicher gewinnen müssen, aber wir haben es in der letzten halben Stunde schleifen lassen“, wusste der Germania-Coach, dass die Aachener mit dem halben Dutzend noch gut bedient waren.

Bei der SG Höfen/Rohren erlebte Obmann, Andreas Kirch, eine schwache erste Halbzeit, mit nur ganz wenigen Tormöglichkeiten. In der zweiten Halbzeit agierte die Spielgemeinschaft druckvoller und ging durch Sascha Lutterbach, der per Kopf nach Eckball traf, in Führung. Diese baute Stephan Volpatti in der 65. Minute auf den 2:0-Endstand aus. „Wir haben in der zweiten Halbzeit zwar besser gespielt, aber es war ein Spiel auf Augenhöhe“, stimmte für den Obmann in erster Linie das Ergebnis.

Das stimmte auch für Willi Bergs, dem Trainer von Hertha Strauch. „Das ist schon ein gerechtes Ergebnis, denn die waren wesentlich besser als der Tabellenstand aussagt“, gab er zu, dass sein Team mit dem torlosen Remis bei der Zweiten von Eintracht Verlautenheide zufrieden sein musste. Die Straucher trafen in Halbzeit zwei zwar zweimal den Pfosten, jedoch verhinderte auf der Gegenseite auch Torwart Julian Dreßen mit gekonnten Paraden einen Rückstand der Blau-Gelben.

Bei Komet Steckenborn wusste man nach der 1:3-Niederlage bei Rasensport Brand II, dass man mindestens einen Zähler hatte liegen lassen. „Wir haben gut gespielt und hatten einen Punkt verdient“, ärgerte sich Spielertrainer Detlef Rump, der in der 75. Minute den Ausgleich erzielt hatte, über die schmerzliche Endphase: Ein Spieler der Kometen erhielt in der 86. Minute eine Matchstrafe. Zwei Minuten später kamen die Rasensportler zum 2:1 und machten in der 90. Minute das 3:1 klar. „Wir waren in der Abwehr nicht sattelfest genug“, erkannte Detlef Rump Defizite in seiner Defensive.

(kk)