Roetgen: Motorradfahrer fliegt bei Zusammenstoß durch Heckklappe

Roetgen: Motorradfahrer fliegt bei Zusammenstoß durch Heckklappe

Obwohl er mehrfache Arm- und Beinbrüche erlitt, kann sich ein Motorradfahrer offenbar noch glücklich schätzen. Beim Zusammenstoß mit einem Auto wurde er am Donnerstagabend ins Innere des Wagens geschleudert - und überlebte.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.25 Uhr auf der Landesstraße 238 zwischen Mulartshütte und Zweifall, auf Höhe des ehemaligen Aseag-Heims. Ein 44-jähriger Mann war mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die Straße eingebogen, ohne den herankommenden 51-jährigen Zweiradfahrer zu sehen. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Heck des Autos.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der 51-Jährige von seinem Motorrad geschleudert und flog durch die Heckklappe ins Innere des Autos. Ersthelfer versorgten den auf der Rücksitzbank liegenden schwer verletzten Motorradfahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Rettungskräfte mussten ihn mit Spreizgerät und Blechschere aus dem Wagen befreien. In ein künstliches Koma versetzt, wurde er ins Stolberger Krankenhaus gebracht, wo er noch am Abend operiert werden sollte.

Trotz der Schwere seiner Verletzungen sei sein Leben nicht in Gefahr, hieß es - was bei einem derartig schweren Unfall wohl außergewöhnlich genannt werden kann.

Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 10.000 Euro. Die Landstraße war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten für längere Zeit gesperrt.