Nordeifel: Monschauer Tafel stößt noch nicht an ihre Grenzen

Nordeifel: Monschauer Tafel stößt noch nicht an ihre Grenzen

In vielen Kommunen stoßen die Tafeln aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen an ihre Grenzen. Die Monschauer Tafel sei aber bislang nicht davon betroffen, sagt der Vorsitzende, Georg Kaulen.

Die in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Monschau auf der Haag, in Höfen und in Einruhr untergebrachten Menschen gehörten noch nicht zu den Kunden der Monschauer Tafel, da sie eine Vollverpflegung erhielten.

Gleichwohl sei seit dem Jahr 2013 ein stetiger Anstieg von Neukunden zu verzeichnen, die zu den hier dauerhaft untergebrachten Flüchtlingen gehören. Vor Probleme stelle das die Monschauer Tafel aber noch nicht. „Wir sind in der glücklichen Lage, noch genug Ware zu haben“, sagt Kaulen.

Beschwerden hat es dennoch gegeben. Rentner, für die vor einigen Jahren ein eigener Ausgabetag eingerichtet wurde, hatten Angst, zu kurz zu kommen. Der Ausgabetag für Rentner sei schon seit etwa zwei Jahren auch für andere Personen geöffnet worden, erklärt Kaulen. Die Rentner würden auch jetzt an diesem Tag immer noch vorrangig behandelt. „Die Rentner sind donnerstags immer zuerst dran, daher konnten wir ihnen die Angst schnell wieder nehmen.“

(ag)
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