Aachen: Monschauer klagen gegen Costa-Reederei

Aachen: Monschauer klagen gegen Costa-Reederei

Zehn Tage nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia” fordern deutsche Überlebende der Katastrophe jetzt Schadenersatz von der Reederei „Costa Crociere”.

Auch Familie Müller aus dem Eifelort Rohren hat sich der Sammelklage angeschlossen. Sie wird von einem deutschen Anwalt, der in Italien ansässig ist, vertreten.

Allein der Wert der persönlichen Gegenstände, die den Müllers bei der Havarie verloren gegangen sind, beziffert Mischa Müller auf einen vierstelligen Betrag. Hinzu kommen der Reisepreis und Entschädigungszahlungen für entgangene Urlaubsfreuden.

„Wir hoffen, dass sich die Haftpflichtversicherung der Reederei kulant zeigt”, sagt Müller im Gespräch mit unserer Zeitung. Schließlich habe man nicht mehr für jedes Kleid eine Quittung.

Die „Costa Concordia” hatte am Freitag vor einer Woche mit mehr als 3200 Passagieren und 1000 Besatzungsmitgliedern vor der Küste der Toskana-Insel Giglio einen Felsen gerammt.

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