Monschau: Monschauer Grundschul-Modell hat langfristig Bestand

Monschau: Monschauer Grundschul-Modell hat langfristig Bestand

Das vom Stadtrat beschlossene und von der Bezirksregierung Köln genehmigte Monschauer Grundschul-Modell soll langfristig Bestand haben.

Dies betonte kürzlich Bürgermeisterin Margareta Ritter in der Sitzung des Stadtrates.

Anlass für diese klare Aussage war eine Anfrage des Mützenicher CDU-Ratsherrn Uli Kühn, der verunsicherte Eltern aus Mützenich zitierte, die das Modell als gefährdet betrachteten. Für diese Befürchtungen wiederum hatte eine Äußerung des scheidenden CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Jürgen Weris bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Monschau gesorgt.

Weris hatte angeregt, alsbald die Weichen für einen gemeinsamen Grundschul-Standort in der alten Realschule zu stellen. Das Schulgebäude stehe in absehbarer Zeit leer und biete dafür beste Voraussetzungen.

Die Äußerung hatte auch in anderen Orten des Stadtgebietes für Unruhe gesorgt, weshalb die Bürgermeisterin jetzt noch einmal betonte, dass die gefassten Beschlüsse zur Neugestaltung der Schullandschaft nach wie vor gelten würden. Kernpunkt des Beschlusses ist, dass ab dem Schuljahr 2017/18 die bisher fünf Grundschul-Standorte im Stadtgebiet Monschau auf drei Standorte konzentriert werden.

Dabei handelt es sich um den Standort Konzen, den Standort Mützenich und den Standort Höfen, der als Teilstandort Mützenich zugeordnet wird. Die Grundschulen Imgenbroich und Kalterherberg werden geschlossen. So lautete seinerzeit auch das Ergebnis einer eigens eingerichteten Schulwerkstatt. Mehrheitlich verabschiedet der Stadt das Modell Ende 2013.

Im Mai 2014 hatte die Bezirksregierung der beschlossenen Änderung der Grundschul-Verbünde ihre Genehmigung erteilt. Die Genehmigung wurde ausgesprochen ab dem Schuljahr 2017/18 für einen Zeitraum von fünf Jahren. Dies bedeutet, dass das beschlossene Modell auf jeden Fall bis zum Jahr 2023 Bestand hat.

Da aus der Sicht der Bezirksregierung das Verbund-Modell auch über 2023 hinaus fortgeführt werden kann, muss seitens der Stadt auch keine erneute Genehmigung mehr beantragt werden. Eine Änderung bei den Grundschul-Standorten würde nur dann wieder aktuell, wenn aus Monschau selbst der Wunsch nach einer Veränderung geäußert würde.

(P. St.)
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