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Friedhof Kalterherberg: Warum die Zukunftswerkstatt die Trauerhalle übernimmt

Friedhof Kalterherberg : Warum die Zukunftswerkstatt die Trauerhalle übernimmt

Ab 2021 übernimmt die Zukunftswerkstatt Kalterherberg die Bewirtschaftung der Trauerhalle auf dem Friedhof Kalterherberg. So werden die Kosten für die Benutzung gesenkt.

„Damit nehmen wir den Menschen in den traurigsten Stunden ein Stück der oftmals auch finanziellen Sorgen im Zusammenhang mit einer würdigen Beerdigung“, sagt Ortsvorsteher Bernd Jakobs, der das Projekt sehr begrüßt.

Bedingt durch den Wandel der Bestattungskultur hin zu vermehrten Urnenbeisetzungen ist die Nutzung der Friedhofskapellen und Trauerhallen insgesamt rückläufig, was zu höheren Benutzungsentgelten für die Angehörigen geführt hat. Durch die Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums der Friedhofskapelle von der Stadt Monschau an die gemeinnützige Zukunftswerkstatt Kalterherberg e.V. können diese Kosten erheblich gesenkt werden, was unter anderem mit Abschreibungskosten zu tun hat, die für den Verein nicht anfallen.

Ab dem 1. Januar 2021 werden nun pauschal 50 Euro pro Trauerfall bei Nutzung der Friedhofshalle erhoben. Die Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt hoffen darauf, dass mit diesen Gebühren die jährlich anfallenden Kosten getragen werden können. Auch Spenden sind jederzeit willkommen.

Die Benutzung der Trauerhalle ist im Regelfall mit einer Beisetzung auf dem Friedhof in Kalterherberg verbunden. Am bisherigen Prozedere ändert sich nichts. Die örtlichen Bestatter verfügen weiterhin über die notwendigen Schlüssel. Angehörige können sich bei Bedarf direkt mit ihnen in Verbindung setzen.

Darüber hinaus sind die Ansprechpartner der Zukunftswerkstatt Kalterherberg Karl Goffart (Tel. 02472/3128), Klaus-Jürgen Schmitz (Tel. 0172 2421660) und Roswitha Käfer (Tel. 02472/1683).